...ein investigatives Magazin mit hohem journalistischem Anspruch.
Das kann man u.a. auch an den Titelbildern erkennen:

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Oh ja, den Stern habe ich in Ende der 70er öfter gelesen, als ich meine 1. hochpolitisierte Lebensphase hatte *g*. Da war der noch politisch viel engagierter, wenn auch vom Niveau des Spiegels eine Klasse entfernt.
Ich lehne mich mal ein Stückchen aus dem Fenster und behaupte, das Privatfernsehen ist schuld an dieser unsäglichen Verflachung - auch der der Printmedien! Denn nicht die Privatsender waren es, die sich wie prophezeit mächtig nach der Decke strecken mussten - sondern die ÖRA waren es, die - der "Einschaltquote" zuliebe - alle Marotten von den Privaten abgekupfert haben. Nicht zuletzt deswegen bin ich 2000 ganz ausgestiegen, sehe gar nicht mehr fern - jedenfalls nicht bei mir zuhause.
Da das Fernsehen im Leben der meisten Menschen eine große Rolle spielt - angeblich sitzen wir alle durchschnittlich 4 Stunden davor - ist es nur logisch, dass eine Verflachung der Fernsehinhalte auch auf andere Lebensbereiche abfärbt und das kulturelle Niveau allgemein(!) in den Keller zieht.
"Und nur im Schlafe spüren sie - den Tod der Fantasie." (Hanns Dieter Hüsch)
CU
Olaf
