Warum läuft das Board mit dem K2 500 so lahm unter Linux Mandriva? SDRAM 512, 100 MHz mit 60 GB Platte
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Bei Linux kann man sich den Rechner konfigurieren wie man möchte. Mandriva kenne ich nicht, ich benutze Debian.
Du kannst die Runlevel konfigurieren und alle unnötigen Dienste deaktivieren. Dann kannst du einen eigenen Kern kompilieren. Der gcc kann den Binärcode für die eingebaute CPU optimieren , so das die Befehle schneller abgearbeitet werden.
Dann kann man den UDMA Modus einer eingebauten ATA Festplatte aktivieren. Das kann man mit hdparm machen. Dazu muß der richtige Treiber im Kern verfügbar sein. Das funktioniert nicht mit jedem Chipsatz.
Bei Gentoo wird jedes Programm als Sourcecode heruntergeladen und für die eingebaute CPU optimiert.
Keine Ahnung ob man so was bei Mandrive machen kann.
Dann kann man einen anderen Desktop wie Gnome installieren. KDE braucht zu viele Ressourcen. Notfalls nutzt man einen einfachen Windowmanager wie fvwm2 oder blackbox.
Du kannst KDE Programme unter Gnome starten , um auch umgekehrt geht das.
Natürlich kann man KDE- und Gnomeprogramme unter einem einfachem Windowmanager starten.
Linux- oder Unixsysteme sind modular aufgebaut. Dadurch sind sehr viele Komponenten vom Anwender selbst austauschbar.
Mein Debian ist da so flexibel, das man zwischem einem Desktoprechner und einem Internetserver (oder einem anderen Server ) bei der Installation wählen kann.
Windows ist da leider anders programmiert.
Du mußt auf jeden Fall das Handbuch für Mandriva lesen, um das System zu optimieren.
