Hallo alle,
keine Ahnung ob ich hier richtig bin, aber ich versuchs mal.
Hab das Problem, dass ich unter meiner SuSe 9.1 (bitte kein kommentar - ich weiss, das es veraltet ist und nicht mehr Supportet wird - Umstieg ist geplant) meinen HBCI-Kartenleser cyberJack e-com von ReinerSCT nicht dazu überreden kann, mit Moneyplex zu kommunizieren; ich erhalte in Moneyplex ein lapidares "der Chipkartenleser konnte nicht angesprochen werden"
Ich habe bislang:
1. ctapi-Treiber von der ReinerSCT Hompage besorgt und geladen
2. den user, unter dem damit gearbeitet werden soll, den Gruppen
"uucp" und '"cyberjack" hinzugefügt
das alles half - kurzfristig und exakt einmal, das war vor 14 Tagen.
Die Einträge sind alle nach wie vor vorhanden, die entsprechenden Rechte sind gesetzt - allein, moneyplex kann auf den Leser nicht zugreifen.
tail -f /var/log/messages zeigt mir aber, dass der leser von der Susi durchaus erkannt wird, ebenso ein lsusb.
Hat irgendwer eine Idee, wie ich die drei Kameraden SuSi, Reiner und Moneyplex doch noch zu einem Team vereinen kann?
Das ganze muss eigentlich nur noch 4 - 6 Wochen halten, dann will ich Urlaub nehmen und diesen dazu nutzen, Efty aufzuspielen.
Volker
Linux 14.983 Themen, 106.385 Beiträge
Das war keine Standardantwort, wie "du sollst das verflixte Handbuch lesen" (Read the fucking manual ;-))
Das ist ein Softwareproblem.
Unter Windows werden dynamische Bibliotheken verwendet.
Den Sinn warum das Microsoft so macht ,habe ich bis jetzt nie verstanden.
Im Prinzip bringt unter Windows jeder Programmierer alle Bibliotheken mit, die das Programm braucht. Da kann es manchmal passieren, das bei der Installation die Programme gegenseitig sich die dll Dateien überschreiben.
Linux verwendet "Shared Libraries" . Da teilen sich die Programme die jeweilige Bibliothek und laden sich nur die benötigten Funktionen aus der
Bibliothek. Der Vorteil davon gegenüber Windows ist, das die Programmierer nicht alle Bibliotheksdateien mitbringen müssen und dadurch auch keine Dateien eines anderen Programmes bei der Installtion überschrieben werden.
Wenn du nun ein fremdes Programm installierst, mußt du deshalb vorher abklären, ob deine Distribution, die dieses notwendigen Bibliotheken mitbringt , auch kompatibel ist mit diesem Programm.
Dadurch das die Distributionen alle Bibliotheken nicht selbst programmieren müssen, sondern sich den Programmcode aus dem Internet herunterladen, entstehen diese wichtigen Standards für den Desktopbereich, um fremde Programme installieren zu können.
Warum nun ausgerechnet der Linuxkernel da nicht mitspielt, kann ich nicht beurteilen.
Deshalb hat sich Unix , egal welche Version, nie im Desktopbereich durchsetzen können.
Bei Unix gibt es einen Haufen unterschiedlchier Versionen. Man kann immer noch kein Solaris Programm unter FreeBSD installieren , oder auch umgekehrt geht das nicht.
Du mußt immer nach Möglichkeit eine Distribution wählen die sich an die Linux Standard Base hält. Dann hast du die Garantie, auch fremde Programme installieren zu können, die nicht mit deiner Distribution programmiert wurden.
Dabei ist natürlich auch noch die Version der Linux Standard Base sehr wichtig.
