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Ubuntu - Fragen über Fragen

Anonym / 32 Antworten / Flachansicht Nickles

Guten Abend liebe Community,

in Sachen Linux bin ich nicht gerade sehr bewandert. Werde mich jetzt aber in den nächsten We in die Materie einlesen.
Vorerst aber ein paar Fragen:

1. Bei chip.de stand etwas von "NTFS Unterstützung". Bietet die neuste Version 6.10 volle NTFS Unterstützung, oder nur Lesezugriff? Neben Ubuntu würde ich nämlich noch XP installieren, weil ich als Gelegenheitsgamer nicht auf Spiele verzichten möchte. Von Ubuntu will ich auch auf meine Datenpartition (NTFS formatiert) zugreifen können!

2. Wie sieht es bei Ubuntu mit der Hardwareunterstützung aus? Habe gehört, dass die Unterstützung von ATi-Karten oder sehr neuen Produkten nicht gerade sehr gut sein soll. Mein System:

AMD Athlon 64 3700+,
Gigabyte K8NF-9,
Connect3d 1900 GT

3. Ich habe mich erst mal für Ubuntu entschieden, weil es am benutzerfreundlichsten sein soll. Benutzerfreundlichkeit steht für mich als Newbie erst mal im Vordergrund. Gibt es vllt. bessere Distributionen, zu denen ihr mir eher raten würdet?! Ich sehe nur Suse als wirkliche Alternative, allerdings habe ich von der Distribution in letzter Zeit nicht mehr allzu viel Gutes gehört.

4. Welche Vorteile bringt mir Ubuntu gegenüber XP (mal von den Linzenzen und Preisen abgesehen)?

Ich danke für ehrlich gemeinte Antworten!

MfG

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KarstenW Anonym „Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich werde mich dann wohl für...“
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"Hat MS den Programmcode für FAT32 rausgerückt, oder warum funktioniert das Lesen/Schreiben fehlerfrei?"
Ich glaube nicht. Sehr viele Linuxtreiber werden von Hackern programmiert. Ich meine mit Hacker , Leute die an die Freiheit den Computer zu programmieren glauben. Die versuchen erstmal zu verstehen , wie die Chipsätze funktionieren oder wie in diesem Beispiel FAT32 funktioniert.
FAT32 ist wahrscheinlich so einfach programmiert, das ein Linuxprogrammierer gar nichts falsch machen kann.
Der Vorteil von NTFS gegenüber FAT32 ist eigentlich nur das Journal, mit deren Hilfe ein kaputtes NTFS Dateisystem wieder repariert werden kann.
ext3 hat auch ein Journal. Man kann unter FAT32 nur maximal 4 Gigabyte große Dateien abspeichern, bei NTFS darf die Dateigröße auch größer sein.

Manchmal steht auch ein Firma wie NVidia hinter der Entwicklung von Linuxtreibern. Dann ist auch die Qualität der Treiber sehr gut.
Oft werden die Linuxtreiber mit Hilfe von Reverse Engeneering programmiert. Das artet dann in einer Art Ausprobierprogrammiererei aus. Die Qualität der Treiber ist dann oft nicht gut.

Das größte Problem bei Linux sind nachwie vor die Treiber. Normalerweise muß eine Firma den Programmcode der Treiber rausrücken. Das wollen viele Firmen aber nicht. Ich nehme an, das dadurch viele Firmen Probleme mit Patenten und Lizenzen Dritter bekommen würden.

Auf deinem Board "Gigabyte K8NF-9" sind doch NForce 4 Chipsätze drauf , oder ?
Für NForce 4 gibt es Treiber für SATA, UDMA, Sound und Netzwerk.
Du brauchst nicht die Treiber von NVidia herunterladen. Die Treiber sind schon im Kernel drin und laufen nach meiner Erfahrung gut .

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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