N'abend!
Ich weiss nicht so recht, ob ich hier posten soll, ist aber schon ein Netzwerkproblem.
Folgendes:
In ganz Deutschland stehen Maschinen, die 24/7 Messdaten erfassen. Ca. 3MB pro Maschine, pro Tag.
In 99% der Fälle werden die Daten per 56K, ISDN oder WWW per pcAnywhere abgeholt.
Jetzt habe ich aber einen Problemfall:
Kein 56K, ISDN oder WWW. Lediglich ein Mobiltelefon hat Empfang und könnte Daten übertragen.
So, von Datenübertragung übers Handy hab ich so viel Ahnung, wie ein Hahn vom Eierlegen.
Deshalb:
1. Kann ich ein Handy nutzen oder eine Einrichtung, die zumindest das Mobilfunknetz nutzt?
2. Kann ich ein Handy/Einrichtung anwählen, um mit pcAnywhere Zugriff auf die Maschine zu erlangen? Wenn ja, wie?
3. Es würde auch reichen, die Datei würde einfach zugeschickt. Es werden durch die Messware Verzeichnisse pro Tag angelegt.
Also irgendwie ein Verzeichnis einmal am Tag per Mail zusenden...
Wäre das möglich? Software oder ~Batch?
Zuletzt sei gesagt, dass Kosten keine Rolle spielen, es muss nur funktionieren.
Hat jemand ne Idee oder Plan?
Gruss
Olli
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Info von heute:
Zur Erinnerung: Maschine ohne Möglichkeit der konverntionellen Internetanbindung (56K, ISDN, DSL). In meinem speziellen Fall auch kein User vor Ort...
>> Bleibt GPRS und/oder UMTS
1. Anbieter von GPRS-Standleitungen:
Kann man im Prinzip vergessen. Diese Standleitungen verbinden SPS' mit einem Software OPC-Server (läuft auf deiner Maschine mit Internetzugang). Die Daten der SPS werden weitergeleitet und im OPC-Server verarbeitet.
Hat man auf der Sende-Maschine ein MS-OS, bekommt man das Problem der Schnittstelle MS/SPS.
Auf dem Empfangsrechner (bei dir) kann nur spezielle OPC-taugliche Software auf den Server zugreifen.
Standardprogramme, wie pcAnywhere, können über diese System nicht auf die Sende-Maschine zugreifen.
Diese Lösung der GPRS-Standleitung stellt eine sehr gute Lösung für Übertragungen von SPS-Daten an einen Server dar.
2. GPRS/UMTS-Modem oder -Router
Es gibt UMTS/GPRS/WLAN/LAN-Router inkl. Switch bei Mobilfunkanbietern zu kaufen. Desweiteren gibt es UMTS/GPRS Modems.
Ob Modem oder Router, die Geräte sind herkömmlichen Routern/Modems gleich zu stellen, benutzten halt nur das Mobilfunknetz. Eine Flat, hier Vodafone, kostet 50,50 EUR, wobei diese Flat anscheinend 5GB umfasst. Vodafone geht davon aus, dass man nicht mehr über GPRS/UMTS saugt. > Was mit mehr Traffic ist, ist noch nicht geklärt.
Diese Flat beinhalten jedoch GPRS und UMTS, der Standard ist egal, das Volumen zählt. UMTS ist natürlich sehr viel schneller. Router oder Modem wählen automatisch UMTS, wenn vorhanden.
Die Router beherrschen dyn. DNS, so dass man sie anwählen könnte, denn jetzt kommt das große ABER:
Die Schnittstellen zwischen GPRS/UMTS-Netz und Internet werden von den Mobilfunkanbieteren geroutet. Es existiert eine Hardware-Firewall, die den Zugriff auf GPRS/UMTS-Router unterbindet. > Ich werde klären, ob man den eigenen Router forwarden kann...
3. E-Mail
Bleibt in diesem Moment lediglich die Möglichkeit, Daten automatisiert über GPRS/UMTS zu versenden. Steht also irgendwo jwd eine Maschine und hat nur Mobilfunk, so kann eine Software Datenpakete automatisiert versenden.
> Möglichkeiten/Software/Automatisation werde ich klären.
Gruss
Olli
