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Asus P5WD2-E Premium - Bootprobleme

chas0r.de / 9 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo
ich habe ein Asus P5WD2 Mainboard eben eingebaut, un das System bootet nicht.
Kein Pieps

Folgende Komponenten:
Asus EAX1600XT SIlent PCIe GraKa (PCIe Slot 1)
2 ATAPI Brenner @ ICH7R PCI
2 IDE HDD @ Marvel IDE
2 SATA @ ICH7R SATA (Black = Slave)

Netgear WG311 @ PCI 2

+ erweiterungsslotbleche des Mainboards

PSU: 420 W ATX (20 Pin)
Das Mainboard hat 24 Pin - Das vllt der Grund?
+ 4 Pin +12V

Die grüne PWR Kontrollled AUF dem mainboard leuchtet.
bei drücken des einschalknopfes geschieht jedoch rein garnichts.

Wäre für hilfe echt dankbar

mfg chaser

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haegar the horrible chas0r.de „Asus P5WD2-E Premium - Bootprobleme“
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Das kann nun viel heißen oder gar nichts.

Also: bist Du Dir SICHER!!, alle Strom- usw. -stecker korrekt eingesteckt zu haben? Richtig rum, Lücke passend auf Nase, CPU richtig ikm Sockel usw. usw. usw? Überprüfe ALLES nochmal. ÜBERPRÜFEN! Nicht bloß annhemen! Irgendwas IST falsch!

Ziehe mal alle Steckkarten und die RAM-Riegel wieder ab und hole das MoBo raus aus dem Gehäuse. Lege das MoBo auf eine nichtleitende Unterlage, die größerformatig íst als die MoBo-Platine (z.B. eine dicke! Fernsehzeitschrift). Keinesfalls darf irgendein Stück des MoBo mit Metall in Berührung kommen!
Überprüfe die Kabel für HD-LED, Tastatur, Einschalten etc. Sind sie richtig rum aufgesteckt und auch dort, wo sie hingehören (vgl. Badienungsanleitung zum MoBo)?

Falls ja, den Stromstecker des Netzteiles ins MoBo einstecken, sonst keine anderen Teile. Einschalten. Dreht sich der CPU-Lüfter? Das MoBo müßte piepsen, passiert das?

Falls ja, wieder abschalten. RAM-Riegel einstecken, erstmal nur einer. Strom an. Läuft er? Falls ja, abschalten und den nächsten stattdessen, falls Dur mehrere Riegel hast. Dann wieder Strom ein. Läuft´s? Könnte nämlich ein defekter RAM-Riegel sein. Womöglich passen bei mehreren RAMs die Dinger nicht zueinander.

Ist diese Hürde genommen, das Gehäuseinnere absuchen nach den Befestigungspunkten für das MoBo. Es dürfen nur dort welche vorhanden sein, wo auch ein Loch im MoBo ist! ALLE anderen MÜSSEN weg! Das MoBo wieder einbauen, festschrauben. ACHTUNG: nur Schrauben mit kleinen Kopf verwenden! Ist der Schraubenkopf zu groß, können Leiterbahnen kurzgeschlossen werden, was häufig unmittelbar zur Zerstörung des MoBo führt. Noch nichts anderes einbauen, erstmal wieder einschalten und sehen ob es soweit noch läuft. Nach wie vor müßte das MoBo piepsen, da ja noch wesentliche Teile fehlen (z.B. Tastatur und Grafikkarte).

Nun zuerst eine Grafikkarte einbauen (natürlich mit Verbindung zum Monitor) und die Tastatur einstecken, aber in die Tastaturbuchse (bei PS2)! Fährt der Rechner hoch, dann sofort ins BIOS gehen und die DEFAULT-Einstellungenh laden lassen. Es ist auch nicht verkehrt, das BIOS-RAM zu löschen, also die runde Batterie rausnehmen, ALLE! Stromstecker zum Rechner5gehäuse anziehen, nicht nur die 220V-Strippe, auch USB und ggf. SCSI und so völlig stromlos mind. 30 Minuten stehen lassen. Womöglich hat das MoBo auch einen Jumper zum Löschen des BIOS-RAM (s. Anleitung zum MoBo), was die Sache enorm verkürzt.

Dann im BIOS nach und nach alle Komponenten auf dem MoBo (Netzwerk, SATA, Sound usw) aktivieren, falls nicht automatisch schon passiert. Aber noch nichts am Timing von CPU und RAM ändern. Erstmal soll das nur ein kompletter Funktionstest sein, um zu sehen, ob und was ggf. kaputt oder nicht kompatibel ist.

Also Zug um Zug die Komponentern des MoBo aktivieren und jedesmal prüfen, ob noch alles gehrt. Immer nur eine Sache auf einmal. Bei mehreren zugleich aktivierten Komponenten weiß man dann nicht, wenn es dann plötzlich nicht mehr will, wer der Schuldige ist.

Zuletzt die Steckkarten, wieder eine nach der anderen. Jedesmal, abschalten, neue einstecken, festschrauben, dann Strom ein und sehen ob´s geht, d.h. ob der BIOS-Selbsttest vollständig abgearbeiutet wird und das MoBo versucht von noch nicht angeschloseennen HDs!!!) zu booten. HDs deswegen noch nicht anschließen, weil die das dauernde Strom ein - Strom aus - Stron ein usw. auf Dauer nicht so gut vertragen.

Also HDs, Floppy und CD/DVD erst ganz zum Schluß in Betrieb nehmen.

Ich hoffe, Du findest das Problem. Eine falsche Einstellung ist ebenso wahrscheinlich wie ein inkompatibles oder gar defektes Teil. Deswegen: ALLES ÜBERPRÜFEN, nicht "wird wohl OK sein".-

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