.............entgangen ist
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,430124,00.html
und daß nur, weil sich ein Mensch über die Vorschriften hinweg gesetzt hat, das läßt frösteln.
Gruß
NANÜ
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Eigentlich ziemlich banal. Man braucht Strom für eine Notkühlung und aus Sicherheitsgründen soll dieser Strom von Notstromaggregaten genommen werden. Die Sch...dinger springen nicht an, also nimmt man Netzstrom, das war in diesem Fall die banale Lösung.
Viel bedenklicher finde ich die verordnete halbe Stunde Nachdenkpause...wo doch Atomkraftwerke in Sekundenschnelle aus dem Ruder laufen können. Klar hätte es da noch eine automatische Notabschaltung geben müssen, aber wie zuverlässig ist die (gab es dafür noch Strom?) und kühlt der Mist dann ausreichend ab, sprich ist die gesamte Kühlung nicht durcheinander?
Das ist der nächste Punkt, es gibt ein kompliziertes Zusammenspiel von Verdampfung und Kondensation, wenn das nicht klappt kann im Kühlkreislauf nicht genug Wärme transportiert werden. Wenn der Kühlkreislauf stoppt, kann auch das entstehende Knallgas nicht entfernt werden. Ja, Wasser bildet bei enormer Bestrahlung Knallgas (das Harrisburg-Problem)!
Nach einer Notabschaltung produziert ein Kernkraftwerk immer noch erhebliche Mengen Wärme aus der Restaktivität, die nur sehr langsam abklingt.
Die üblichen Kernkraftwerke haben eine Menge grundsätzlicher Schwachstellen und Risiken. Noch ein bischen Schlamperei und blödsinnige Anweisungen und das Malheur tritt irgendwann ein.
