Hallo Nicklesianer
Seit einiger Zeit ist die Festplattenperformance in meinem Server mit nur noch einem Wort zu bezeichnen: katastrophal! Durchschnittlich schaufeln die Platten 1MB/s, also viel zu wenig. Dies allerdings nicht konstant, sondern immer schubweise mal 8MB/s, dann wieder längere Zeit 0.5MB/s. Während der schubweisen hohen Übertragung geht auch die CPU-Auslastung signifikant in die Höhe.
Nun, in der Folge habe ich erstmals die Platten verdächtigt. Doch ein Oberflächenscan mit badblocks (ich arbeite nur mit Linux) zeigte keine Fehler, auch die SMART-Werte sind völlig OK.
Das Mainboard hat einen Onboard-RAID-Controller, daran waren die Platten bisher. Nun habe ich sie an den Standard-IDE-Controller gehängt. Dort ergibt sich das gleiche Bild, jedoch mit höheren Übertragungswerten, aber auch die sind zu tief: Kurzzeitige Spitzen von 15MB/s mit hoher CPU-Last und dann wieder längere Zeit 2.5MB/s.
Als nächstes habe ich die Platten in meinen Desktoprechner eingebaut und kurz getestet: Einwandfreie 20MB/s permanent.
Was ist davon zu halten? Mainboard futsch? Oder einfach irgendwo verkonfiguriert?
Es ist übrigens ein Abit KT7A-RAID mit dem schrottigen KT133A-Chipset von VIA und einem HPT370A SoftRAID.
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Hallo Apollo
Um den Nickles-Report zu lesen, habe ich nicht genügend Zeit :-)
Klar, das Chipset war und ist schrottig... ändert aber nichts daran, dass vor wenigen Wochen noch Übertragungsraten von konstant 10MB/s die Regel waren. DMA ist übrigens nach wie vor aktiviert.
Neuere Treiber gibt's nicht, ich hab Kernel 2.6.16, sobald Gentoo den .17er stabil einstuft, kommt der rauf.
Mein Stammhändler hat noch ein paar Sockel-A Boards an Lager, allerdings alles AsRock mit DDR-RAM. Ob das besser kommt...?
