Die neue Windows Firewall aus dem OneCare-Paket bietet anscheinend keine ausreichende Sicherheit, der Schutzlevel soll weit unter den branchenüblichen Standards liegen. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Analyse des Firewall-Herstellers Agnitum.
Im einzelnen werfen die Tester dem Microsoft-Produkt vor, nicht genügend Leak-Tests zu erkennen, sondern nur wenige und nur die einfachsten (Leak-Tests simulieren ausgehende Verbindungen, die von der Firewall abgefangen werden sollten).
Der vorkonfigurierte Regelsatz ist zu klein. Nur wenige Programme werden erkannt, die meisten - auch bekannte Programme - werden von der Firewall zunächst blockiert. Erst wenn eine Regel definiert wurde, darf das Programm Verbindung aufnehmen. Das führe dazu, dass selbst bekannte, gutartige Programme vom Anwender als bösartig eingestuft werden.
Die Regeldefinitionen sind zu einfach. Es gibt nur "erlaubt" oder "verboten".
Der ganze Test kann auf deutsch hier nachgelesen werden.
Hintergrund: Nach Microsofts Eintritt in den Security-Markt fürchten viele Hersteller von Sicherheitslösungen Marktanteile zu verlieren, so wie das in der Vergangenheit regelmäßig der Fall war. So wird die Kritik der Konkurrenz verständlich, die Microsoft u.a. auch Preisdumping vorwirft.
OneCare gibt es bei Windows Live für knapp 50 Dollar, aber bisher nur für US-Bürger und nur auf englisch.
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Nunja, MS auf Scuritybasis... und dann noch für den Preis.
Hoffen wir, dass es so bleibt, sonst gibts bald wieder mehr Arbeitslose...
find das sowieso scheiße, MS OS und games reichen doch, wozu Firewalls, Antivirenkits und was weiß ich nicht alles?
Also, wenns endlich mal ne Alternative geben würde, leicht wie Windows, also nid sooo kompliziert wie Linux ;-), was auch als gamebasis benutzt werden kann und vlt. mal bisschen günstiger is so um die 80€ am Start wären okay, aber nein.
Eiegtnlich Schade, dass sich nen Monopol durchsetzen kann, nur weil es seine Gegner entweder aufkauft oder in den Bankrott treibt.
