...im Grunde genommen war die Rechtschreibreform eine gute Idee: Alte Zöpfe sollten abgeschnitten, unnötig Kompliziertes logisch vereinfacht werden - in Teilen ist dies durchaus gelungen, anderswo wiederum nicht.
- Beispiel für eine positive Veränderung: ss und ß
Endlich eine konsequente Regelung: nach kurzem Vokal immer ein ss, nach langem Vokal stets ein ß, ohne Rücksicht auf Wortende oder folgende Konsonanten:
"krasse Klasse statt blasser Masse" "in Maßen genießen kann man im Großen und Ganzen gutheißen"
- Beispiel für eine negative Veränderung: diese elendigliche Auseinander Schreiberei (Zaph hat es wunderbar karikiert)
Herz erfrischend, Flächen deckend, nahe liegend... wer auch nur ein bisschen Sprachgefühl hat, dem rollen sich die Zehennägel auf :-((
Ganz schlimm finde ich auch die Zwangs-Verdeutschung von Fremdwörtern wie "Spaghetti" - da soll man jetzt "Spagetti" (ohne das h!) schreiben :-((
Dann müsste man es konsequenterweise aber auch "Spadschetti" aussprechen... ob das jemand will?
CU
Olaf, der bis heute immer noch "Sauce" statt "Soße" schreibt ;-)