In Baden württemberg streikt der öffentliche dienst seit heute,weitere Länder werden wahrscheinlich dazukommen.Ich muß sagen,daß ich diesen streik für richtig halte angesichts der dreistigkeit,mit der alle Lasten auf die heute 30-50 jährigen abgewältzt werden sollen.Obwohl das Gesetz eine rentenkürzung bei sinkenden realeinkommen der arbeitnehmer vorsieht,hat Müntefering sich vom geschrei dieses Hirrlinger beeindrucken lassen und mit der rente ab 67 alles fein auf die jetzt aktiven geladen.Obwohl die,das steht bereits jetzt fest,nur ganz geringe renten erhalten werden-Hammer fallenlassen,so ists richtig,da werden hirrlinger und müntefering mal sehen wie das schmeckt!
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> Daneben gibt es noch 5 Mio Arbeitslose plus diejenigen, die die Statistik totschweigt.
Ja, wobei das der Stand von heute ist. Man rechnet für die Zukunft mit einer Besserung, weil durch die geburtenschwachen Jahrgänge Arbeitskräfte knapp werden sollen. Dann sollen auch ältere Arbeitnehmer wieder bessere Chancen haben...
Ich halte aber dagegen:
- Bereits in den 70ern gab es Studien, die uns weismachen wollten, um das Jahr 2000 herum würden Arbeitskräfte knapp werden, angeblich wegen der geburtenschwachen Jahrgänge
- wenn deswegen weniger Menschen da sind, geht automatisch auch die Binnennachfrage zurück => weniger Arbeitsplätze
- der technische Fortschritt wird weitere Arbeitsplätze überflüssig machen
- Bessere Chancen für ältere Arbeitnehmer? - Mag sein, dass man in Zukunft nicht mehr, wie heute üblich, mit Ende 30 zum alten Eisen geworfen wird, sondern "erst" mit 50. Mit über 60 ist aber so oder so Schicht im Schacht.
Mein ganz persönliches Fazit: Mag ja sein, dass die Zukunft nicht allzu viel schlimmer wird als die Gegenwart. Grund zum Optimismus für eine Besserung sehe ich aber nicht.
1998 hat Schröder eine Halbierung der Arbeitslosenzahlen versprochen... realistisch wäre wohl gewesen: "Ich möchte den Zeitraum etwas verlängern, in welchem sich die Arbeitslosenzahl verdoppeln wird..."
CU
Olaf
