Windows wuchert schnell und die Platzökonomie der Profis ist nicht für jeden Computernutzer so einfach erreichbar.
1) Ich würde inzwischen für WinXP + Programme eine 10 GB-Partition vorschlagen. Die Programme gehören auf die Windows-Partition. Bald nach der Installation ein Backup anfertigen, etwa eine DVD brennen mit dem Backup-Tool von Nero. Die Datenträgerbereinigung - Kompression wenig benutzter Dateien - sorgt ev. für vielfältige Softwarefehler, also lassen wird das und besschränken uns aufs Putzen der TEMP-Verzeichnisse.
2) Danach Logische Partitionen. Als Erstes eine Partition für Auslagerungsdatei und Browser-Cache. 2000 MB FAT32. Auslagerungsdatei fest einstellen auf 1500 MB.
3) Datenpartition für kleine Daten und Daten, die sich dauernd ändern, ergänzt werden oder umgruppiert werden. Ich habe dafür im Moment 9 GB. Auf diese Partition werden E-Mails, Favoriten, Texte usw. umgeleitet.
4) Ein Partition für Daten die sich nicht ändern und sehr große Daten. Archiv-CDs für Computerzeitschriften, downgeloadete Programme. Bei mir z.Z. 18 GB.
5) Partition für Video-Filme, digitalisierte VHS-Kassetten usw.. 230 GB.
6) Partition für RIP-Jobs (Filme). 15 GB.
Olaf19 hat natürlich Recht mit "rausgeworfenes Geld". Aber das gilt nur bei seinem Kenntnisstand und bei seiner Sparsamkeit. Ich dagegen empfehle den Kauf von PartitionMagic8 (bessere Übersicht => Bedienfehler unwahrscheinlicher) und VCOM PowerDesk Explorer (Karstadt).
Die komplizierteren Aktionen (Größenänderungen) mit PartitionMagic - es muss die Version 8 sein - sind nicht ohne Risiko. Ich empfehle grundsätzlich zwei gleiche Festplatten zu kaufen, sie auf MB genau gleich einzurichten und die Partitionen mit der Kopierfunktion von PartitionMagic zu klonen. Backuppartitionen gleich beim Klonen verstecken. Notfalldisketten erstellen. Bei Festplatten über 120 GB sollte man eine Win98-Startdiskette bereitstellen.
Die Partition 2) vermindert das Defragmentieren und kann leicht und schnell mal formatiert werden, wenn sich dort ein Virus oder ein renitentes JScript einrichtet.
Nach dem Partitionieren den MBR sichern:
Partitionstabellen (Einträge für die Primären Partitionen) der Festplatten sichern mit ped.exe:
www.pcwelt.de/know-how/software/15894/index2.html
Das ped.exe-Programm spielt man am besten auf eine Win98 bzw. DOS-Startdiskette auf (soviel Platz ist da noch).
Ped.exe überschreibt auch die Partitionstabelle einer zweiten eingebauten Festplatte, d.h bei eingebauter zweiter Festplatte muss diese bei Reparatur mit ped.exe genau passen (die korrekte Platte mit unveränderter Partitionierung).