Hallo,
es treibt mich zur Verzweiflung: Ich habe meinen Speicher auf dem Notebook auf 2 GB aufgerüstet, da ich u. a. mit VMs arbeite. Die vom System "empfohlene" Größe der Auslagerungsdatei von 3 GB macht natürlich Probleme, da das zusammen 5GB sind, die mit einem 32-Bit-System nicht verwaltet werden können. Außerdem lasse ich den Inhalt der Auslagerungsdatei beim Beenden von Windows löschen, was bei 3GB eine ganze Weile dauert ... Nun habe ich verschiedene andere Größen ausprobiert und bin mit meinem Latein am Ende:
Erster Versuch: Keine Auslagerungsdatei -> Einige Anwendungen haben unerklärliche Macken.
Zweiter Versuch: Ganz kleine Auslagerungsdatei -> Windows will mindesten 16-20 MB. Auch kein Problem.
Dritter Versuch: 200 MB -> Nach einiger Zeit kommt eine Meldung (Warnung in der Notification Area "nicht genügend virtueller Speicher" bla bla). Der virtuelle Speicher ist voll, der RAM aber nur zur Hälfte! Die Warnung, die Auslagerungsdatei würde vergrößert ist auch Unsinn, da die min. und max. Größe sinnigerweise bei mir gleich sind.
Vierter Versuch: 400 MB -> Derselbe Effekt! Dauert nur etwas länger, bis die Meldung kommt.
Ergo: Immer haut mir Windows die Auslagerungsdatei voll, obwohl noch reichlich schneller RAM da ist. Das dauert ein paar Stunden oder auch mal einen Tag. Wenn Windows gerade nichts besseres zu tun hat, wird auf die Platte geschaufelt. :(
Gibt es irgendwelche Schrauben, an denen ich drehen kann, um Windows am sinnlosen Auslagern zu hindern?? Vielleicht eine Speichergrenze, bis zu der (fast) nicht ausgelagert wird?
Bin für jede Hilfe dankbar!!
Archiv Windows XP 25.916 Themen, 128.567 Beiträge
Nochmals vielen Dank. Norton verwende ich nicht. Woher stammt der zitierte Text? Leider macht der an der entscheidenen Stelle einen "Sprung": "Eine Auslagerungsdatei macht ja logisch betrachtet gar keinen Sinn mehr ..." und dann: "Trotzdem gibt es immer ein paar Applikationen ...". Mir stellt sich an der Stelle schon die Frage, wie Windows die mehr als 4 GB dann verwaltet. Die CPU kann es jedenfalls nicht.
Ich fürchte, ich muss mich doch noch genauer mit dem Speichermanagement von Windows beschäftigen, um zu verstehen, was da genau passiert. Die Hintergrund-Anwendungen zu checken ist sicher eine gute Idee. Erfahrungsgemäß wird die Auslagerungsdatei wieder leerer, wenn ich einige Programme schließe, mit denen ich gearbeitet habe. Nach einem erneuten Öffnen dauert es dann wieder eine Weile, bis die Auslagerunsdatei voll ist. Leider habe ich bisher aber keinen Einzeltäter (Applikation) finden können. Ich beobachte das mal weiter.
