meine debian installation hat nur sehr unzureichend geklappt. ziel war ein desktop rechner.
basis installations cd geholt (über debian homepage) und über netz installiert. debian warnt das irgendwelche pakete nicht installiert werden konnten, sagt leider nicht welche. eine nachinstallation über base-config erfolglos.
also noch mal ganz von vorne, mit dem gleichen ergebnis.
neue basis cd geholt und noch mal von vorne. erfolglos.
also forschen in /var/lo/debian-installer/messages
leicht zu finden das übel: die base-file installation verlangt nach awk, und das wurde nicht installiert. die folge ist eine kettenreaktion mit folgeproblemen.
wo liegt die ursache für alles?
hardware ist als ursache praktisch auszuschliessen. ubuntu (basierend auf debian) war völlig problemlos installierbar.
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"solaris aus der grossrechnerwelt?? woher hast du da? " Ich habe mal bei Texas Intruments (Deutschland GmbH, also nicht in Dallas, Texas) gearbeitet. Die ganzen Server liefen alle unter Unix. Es waren Server mit Sparc -Prozessoren und noch andere.
Wenn die Produktion von einem Server abhängig ist, dann ist das egal wie komfortable die Bedienung vom Betriebsystem ist. Eine Stunde Produktionsausfall kostet eine Menge Dollars, weil die Abschreibung der Maschinen weiter läuft, und ohne Rechner geht inder Halbleiterproduktion gar nichts.
Ich weiß nicht wie gut Linux programmiert ist, aber mir gefällt es allemal besser als Windows. Debian läuft so stabil , so das man sogar einen kleinen Server damit betreiben
kann.
Vielleicht ist die Hardwareerkennung nicht ganz perfekt, aber man kann ja immer Linux manuell konfigurieren. Die Hardwareerkennung ist nur dazu da, die Konfiguration einfacher zu machen und irgendwelche Treiber automatisch zur Laufzeit nachzuladen. Für mehr ist die Hardwarerkennung eigentlich nicht da. Wie schon gesagt, man kann Linux genau wie Unix immmer manuell konfigurieren, notfals auch mit nur einem Editor.
Bei Solaris 10 war die Hardwareerkennung besser als unter Debian 3.1 auf dem gleichen Rechner. Du kannst ja mal Solaris 10 installieren, aber bitte vorher das Handbuch lesen. Sonst wird die Installation und Konfiguration genau wieder so ein Disaster (ich suche selbst noch ein gutes Handbuch zu Solaris 10).
PS: Ob ein Betriebsystemkern für Intel- oder Sparc-Prozessoren programmiert und kompiliert wurde ist egal, solange der Befehssatz des jeweiligen Prozessors auch genutzt wird und der Betriebsystemkern genau zum Prozessor passt.
Deshalb kann man unter Linux immer einen eigenen Betriebsystemkern kompilieren (wenn man weiß wie und die Handbücher liest), der immer zum jeweiligen Prozessor passt (ob nun AMD oder Intel).
