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Bluetooth - keine Ahnung

Keuper / 2 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen,
ich weiss ich nerve im Moment aber da kommen ein zwei neue Komponenten hinzu und tausende neue Fragen tauchen auf - so ist\'s halt im Leben. Mein neues Handy ist ein S65 von Siemens und das hat Bluetooth - jetzt hab ich mir so einfach gedacht "kaufste mal ne Karte und los gehts" - bei Atelco auf die Seite und siehe da es gibt Class I und Class II Produkte - wo liegt denn der Unterschied und welches braucht man? Schaut man weiter in der Produktbeschreibung taucht da unter dem Punkt Sicherheit:Bluetooth Verschlüsselung, Pairing, Autentifizierung - also unter Verschlüsselung und Autentifizierung kann ich mir ja noch etwas vorstellen aber was zum Teufel ist Pairing?
Manchmal glaube ich - wenn sich so viele Verkäufer nicht hinter ihren sogenannten Fachausdrücken und Chinesisch verstecken würden könnte die Wirtschaft in unserem Land in ungeahntem Ausmass brummen - ich möchte gar nicht wissen wieviele Konsumenten im Kopf einfach dicht machen wenn sie zugetextet werden.
Der ökonomische Nutzen von Foren wie Nickles ist m.E. vielen Ökonomen und Politikern gar nicht bewusst.

Gruss aus Steinway City
Keuper

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gelöscht_101060 Keuper „Bluetooth - keine Ahnung“
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Hi Keuper,

eine gute Erklärung dazu findest du - auch als Laie - unter http://www.smea.de/index.php?site=bluetooth (Abschnitt Verbinfung => Dritte Phase: Pairing) - im Wortlaut:

"Verbindung

Geräte verschiedener Leistungsklassen sind zueinander kompatibel. Sie können problemlos Verbindungen aufbauen, sobald sie sich innerhalb der Funkreichweite eines anderen Gerätes befinden, und diese Reichweite selbst erzielen können. Damit Bluetooth-Geräte eine Verbindung zueinander herstellen können, müssen sie 3 Phasen des gegenseitigen Informationsaustausches durchlaufen.

(...)

Die dritte Phase: Pairing
Beim Pairing wird überprüft, ob ein Bluetooth-Gerät die Berechtigung zum Verbindungsaufbau besitzt. Dazu wird als erstes der Initialisierungsschlüssel erzeugt. Dieser wird durch eine Zufallszahl und eine der beiden Bluetooth-Adressen der beteiligten Geräte sowie dem Bluetooth-Kennwort (PIN) ermittelt.
Das Bluetooth-Kennwort besteht aus einer Folge von bis zu 16 Zeichen. Geräte ohne Tastatur besitzen ein festes Kennwort. Bei allen anderen Geräten lässt sich das Kennwort ändern. 2 Geräte mit einem festen aber unterschiedlichen Kennwort können nicht miteinander verbunden werden. Die Eingabe des Bluetooth-Kennworts wird nur notwendig, wenn das angesprochene Gerät in einem entsprechenden Sicherheitsmodus arbeitet.

Unter Verwendung des Initialisierungsschlüssels werden 2 weitere Zufallszahlen (von jedem Gerät eine) sicher zwischen beiden Geräten übertragen. Aus den Bluetooth-Adressen der 2 Geräte und den erzeugten Zufallszahlen wird der Verbindungsschlüssel generiert. Er besitzt eine Länge von 128 Bit und wird für alle zukünftigen Verbindung in beiden Geräten gespeichert. Er dient der verschlüsselten Prüfung der Zugangsberechtigung zu einem Piconetz. Gleichzeitig bildet er die Grundlage zur Erzeugung des Sicherungsschlüssels. Abhängig von der Hardware beträgt die Länge des Sicherungsschlüssels 8 bis 128 Bit. Er dient der Sicherung der Datenübertragung und wird für jede Sitzung neu ausgehandelt. Das Pairing erfolgt nur beim ersten Kontakt zweier Bluetooth-Geräte. Bei nachfolgenden Verbindungen wird der Sicherungsschlüssel zur Prüfung der Zutrittsberechtigung verwendet. Das Kennwort wird somit nicht mehr benötigt.

(...)"

Hoffe, dir damit geholfen zu haben - aber du hast Recht - was nützem einem Features bei einem Alltagsgegenstand (Handy ist so eins m.M.n.), welche ich bewusst nutzen noch damit gekonnt bei Freunden angeben kann? 8-)

BG,

Bergi2002

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