Momentan hört man überall, wie erfolgreich doch die Wahl in Irak gelaufen ist. Aber kann man bei so einer wahl von einen Erfolg für die Demokratie reden?
Wenn die Wähler nicht Wissen wem sie gewählt haben:
...in der es die meisten Kandidaten nicht wagten, ihre Namen zu veröffentlichen...
spiegel-online
in diesen bericht wird auch noch nebenbei erwähnt:
Vor allem im Zentralirak gab es wegen der Bürgerkriegssituation keine echte Wahlfreiheit... -ohne auf nähere gründe einzugen.
Die Wahl ergebnisse gefälscht werden müssen, um die Unterschiedlich Wahl Motivierung auszugleichen( oder sollt man eher über die erfolgreichere demobilisierung reden)
Die Ankündigung der schiitischen Mehrheit, den Sunniten deutlich mehr Abgeordnetenplätze einzuräumen, als ihnen nach Abrechnung der Stimmen im Parlament zusteht, ist ein Zeichen jener Vernunft, die das Land jetzt braucht
selber Spiegel Online bericht
Die Wahlbeteiligung schwankte regional von nahe Null in einigen sunnitischen Hochburgen bis zu 95 Prozent in einigen Vierteln Bagdads.
anderer Spiegel Online Artikel
Ich frage mich ob man hier noch von einer demokratischen Wahl sprechen kann?
Ob diese Wahl verfrüht ausgefüllt wurde damit die Amis ihren Sieg über den Irak besiegeln können?
Ob die Machthaber bereit sein werden nach beseitigung der innerpolitischen Probleme(es herrscht immerhin ein Bürgerkrieg), verfrüht von ihrem Mandat zurückzutreten um eine faire Wahl zu ermöglichen?
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Kreuz ist Kreuz. Aber mutig sind sie die Iraker, alle Achtung!
