Spiele profitieren von kürzeren Speicherzugriffzeiten UND von mehr Ram.
Der Athlon 64 kann glatt doppelt so schnell auf den Speicher zugreifen wie ein Athlon XP, nachträgliches Latenztuning beim Speicher bringt dagegen kaum etwas. Die verschiedene Architekturen machen den großen Unterschied.
Mehr Speicher bringt definitiv etwas. Zum einen werden auf modernen PCs die Ladezeiten etwa halbiert (z.B. bei mir in Doom 3 von 82 Sekunden auf 42 Sekunden im ersten Level). Zum anderen werden Nachladeruckler minimiert oder ganz ausgeschalten. Mit 512 MB gab es beim Rechner meines Bruders (Athlon 64, GeForce 6800 @16 Pipelines) in Doom 3 immer kurze Nachladeruckler beim Betreten eines neuen Raums. Sind 1 GB drin sind, sind die Ruckler nicht mehr vorhanden. Zudem konnte ich die AGP Aperture Size auf 256 MB hochsetzen, was dann das System nicht mehr ausbremste, sondern beschleunigte. So laufen nun auch die aktuellen Nvidia Grafikdemos, die mit 512 MB Ram und 128 MB AGP Aperture Size extremst ruckelten (1-5 fps), mit 1 GB und 256 MB AGP Aperture Size halbwegs flüssig (15-20 fps). Zukünftige Spiele werden ähnlich extreme Speicheranforderungen stellen.