Moin moin Leute,
ich bräuchte mal euer Fachwissen.
In absehbarer Zeit möchte ich meinen Rechner ein wenig mehr Rechenpower gönnen.
Getauscht werden soll aber nur das Mainboard, Prozessor und der Speicher.
Nun kommt aber das heikle an der Sache.
Ich nutze 5 Ide Geräte (1 DVD-Rom, 1 DVD-RW, 1 CD-RW und 2 Festplatten)
Diese sollen natürlich weiterhin ihren Dienst verrichten.
Da ich das Asus CU-BX besitze ist das kein Problem, das auf diesem 4 IDE Anschlüsse vorhanden sind.
Will heissen das ich bis zu 8 IDE Geräte anklemmen kann.
Desweiteren sind die PCI Plätze voll (2 x LAN, FritzCard, Soundkarte, TV-Karte)
Wie schon geschrieben habe ich ein altes BX Board mit einem 1100 Mhz Celeron.
Die Geschwindigkeit sollte sich verdoppeln.
Die Anzahl der PCI Schnittstellen darf sich nicht verringern.
Was gibt der Markt an Alternativen her?
Preislich sollte das ganze im Rahmen von 250 - 300.- Teuro liegen.
Das ganze sollte natürlich so stabil wie möglich laufen, da der Rechner 24/7 in Betrieb ist.
Danke für eure Antworten.
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>> Wie schon geschrieben habe ich ein altes BX Board mit einem 1100 Mhz Celeron.
Celeron 1100, mit Coppermine- oder Tualatin-Kern ??
>> Die Geschwindigkeit sollte sich verdoppeln.
Naja, dann muß wohl ins System eine CPU der 2 GHZ-Klasse reinkommen
>> Die Anzahl der PCI Schnittstellen darf sich nicht verringern.
Wieso ?? Die Anzahl der PCI-Steckplätze kann sich durchaus verringern, denn die heutzutage erhältlichen zeitgemäßen Mainboards haben praktisch alle bereits mindestens LAN und Sound onBoard. Ich weiß, bei einem alten BX-User können noch Vorbehalte gegenüber einer onBoard-Sound bestehen, denn damals waren [ und sind teilweise auch heute noch... ] auf den Brettern ziemlich räudige Audio-Lösungen verbaut. Inzwischen bieten viele moderne Bretter einen sehr ordentlichen Sound, und wenn Du kein absolutes Mozart-Gehör hast und/oder auf besondere Eingenschaften der vorhandenen Soundkarte angewiesen bist, dann reicht der auf dem Board verlötete Audio-Chip normalerweise völlig aus.... BTW, anno dazumals waren 5 oder 6 Stück an busmaster-fähigen PCI-Slots auf einem Mainbord noch ein Novum, sowas ist heutzutage fast schon Standard und auf praktisch jedem modernen ATX-Board
anzutreffen...
>> Was gibt der Markt an Alternativen her?
>> Preislich sollte das ganze im Rahmen von 250 - 300.- Teuro liegen.
Was willst Du denn haben, Intel oder AMD ??
Deine Preisvorstellung tendiert eher zu einem AMD-System, denn Du mußt auf jeden Fall mit ca. 80 - 100.- Euro für ein anständiges Mainboard und nochmals ca. 80 - 100.- Euro für 512 MB DDR-RAM rechnen [ 512 MB RAM sind ja fast schon die Mindest-Anforderung für Win XP SP2 ], dann bleibt nicht mehr viel für den Prozzi übrig, und AMD ist billiger als Intel. BTW, Du wirst wahrscheinlich auch ein neues Netzteil brauchen, denn egal für was Du Dich entscheidest, die modernen Prozzis brauchen halt einfach ein gscheites Power-Supply, und wenn nichts Vernünftiges vorhanden ist, mußt Du da halt ein neues kaufen....
Aber wenn Du meine persönliche Meinung hören willst :
Bleib bei einer reinen Intel/Intel-Lösung, denn ich traue den Mainboards für AMD-Prozzis immer noch nicht so recht über den Weg. Die AMD-Prozzis 'an sich' sind inzwischen - von den 64-bit-Versionen mal abgesehen - von der hier nicht vorhandenen schützenden Metallkappe über dem empfindlichen DIE zwar in Ordnung, aber was hast Du denn für eine Auswahl an verfügbaren Chipsätzen ?? Schau Dich doch mal ein bisschen im Forum um : Billigheimer-Bretter mit SIS-Chips machen nur Zucht, die VIA-Teile erreichen immer noch nicht die volle Performance auf dem PCI-Bus, und die NForce-Chips können manchmal auch ziemlich störrisch sein. Boards mit Intel-Chipsätzen funktionieren meistens nach dem A.E.G.-Prinzip [ A.E.G. = Auspacken -> Einschalten -> Geht !! ;-)) ].
>> Das ganze sollte natürlich so stabil wie möglich laufen...
Meinen Erfahrungen zufolge klappt das am besten wirklich nur mit den Intels...
>> ...da der Rechner 24/7 in Betrieb ist.
Warum muß der Rechner denn dauernd an sein ?? Hast Du Dir schon mal Gedanken über die bei einem modernen System dann anfallenden Stromkosten gemacht ?? Anhand der zwei Netzwerkkarten im Rechner vermute ich mal, daß Du diesen Rechner entweder als DSL-Router fürs LAN benutzt oder das Deine 'Saugmaschine' fürs Filesharing ist oder die Kiste als einen eigenen Server für 'ne kommerzielle oder private Homepage zweckentfremdest, da Du wegen der DSL-Flat quasi ja eine 'Standleitung' zum Internet besitzt. Ich will ja nicht lästern, aber ersters läßt sich auch durch einen geschenkten 486er und 'ner fli4l-Disk oder einem billigen standalone-Router incl. 4-Port-Switch erledigen, für letzteres reicht auch ein alter Pentium vollkommen aus. Die zukünftige = generalsanierte, große, 2 GHZ-Kiste sollte nur dann angeschmissen werden, wenn die Prozzi-Leistung auch wirklich benötigt wird, denn wenn Du sowas ständig im '24/7 - Modus' durchlaufen läßt, wirst Du das später auf der Stromrechnung deutlich zu spüren bekommen. Die Verwendung von mehreren und nur für den jeweiligen Einsatzzweck individuell angepassten, perfekt stromsparend konfigurierten Rechnern erfordert anfangs zwar mehr Arbeit bzw. einen höheren Verwaltungsaufwand, und Du hast auch ein, zwei Kisten mehr unterm Schreibtisch herumstehen, aber auf Dauer und so über die Jahre gesehen bzw. gerechnet ist das IMHO immer noch eine leisere, billigere, stabilere und saubere Lösung als wenn man alle Bauteile in einen Computer reinpacken und diesem Rechner alle anfallenden Aufgaben zuweisen würde....
MfG
DarkForce
