Hi,
gibt es sowas? Oder was kann man sonst tun? Mit Spermatötenden Mitteln wie Milchsäure oder Zitronensaft wie Kasanova vorgehen?
Hi,
gibt es sowas? Oder was kann man sonst tun? Mit Spermatötenden Mitteln wie Milchsäure oder Zitronensaft wie Kasanova vorgehen?
Mein erstes Posting war durchaus leicht scherzhaft gemeint, auch wenn der erhobene Zeigefinger darin beabsichtigt war.
Von Aufregung war zu diesem Zeitpunkt bei mir keine Spur.
Ich wehre mich einfach gegen die landläufige Leichtfertigkeit mit der abgetrieben wird.
Auch deshalb, weil ich im Rahmen einer meiner ehrenamtlichen Beschäftigungen mit diesem Thema und den Folgen zu kämpfen habe.
Die Risiken einer Abtreibung sind keinesfalls so gering, wie Du es hier darstellst. Die Gegenüberstellung mit dem Risiko überfahren zu werden oder an Krebs zu erkranken ist absolut lächerlich.
Sicher kann es mal passieren, dass ein Kondom durch falsche Anwendung (bspw. lange Fingernägel) "platzt". In der Hauptsache ist das aber leider eine Ausrede die nur noch von Windbestäubung ("ich weiß gar nicht wie das passieren konnte...") getoppt wird. In den Tests der Hersteller werden Belastungen simuliert, die in natura nicht annähernd erreicht werden. Das ist nach meiner Erfahrung auch die Auffassung in den Beratungsstellen.
Wo ich hier in diesem Zusammenhang Militanz geäußert haben soll, ist mir unklar.
Ich denke, das das bewußte Leben spätestens mit der Befruchtung beginnt. Eine Abtreibung, häufig mit dem beschönigenden und auch gewissensentlastenden Begriff "Wegmachen" tituliert, ist für mich immer moralisch fragwürdig. Ich sehe natürlich eine stärkere "Indikation" bei Schwangerschaft nach Vergewaltigung oder bei sehr jungen Mädchen. Doch selbst in diesen extremen Grenzfällen kann ich nicht behaupten, dass mit entsprechender Unterstützung und Betreuung eine Austragung und ein normales Aufwachsen des Kindes unmöglich wäre.
Es ist mir völlig schnurz, in welche Schublade Du mich deswegen einsortierst.