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Asrock K7S8X R3.0 Athlon XP Barton 2600+ Windows XP

Sven51 / 5 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen, bei mir habe ich ein seltsames Problem. Ich habe ein Ashrock K7S8X R3.0 gekauft. Darin verbaut habe ich einen Athlon XP Barton 2600+ (FSB 166/333). Der Speicherriegel ist ein TakeMS 1GB DDR-333 mit CL 2.5. Auf dem Board ist das neueste Bios von Asrock aufgespielt Unter Windows XP (SP2) habe ich das Problem, das der Rechner nach etwa 5 - 15 Minuten Betrieb einfach einfriert. Zuerst habe ich natürlich gedacht, daß die Hardware vielleicht nicht in Ordnung ist oder das Netzteil zu schwach ist. Allerdings lief Memtest86+ mehrfach auf dem Rechner ohne Fehler durch. Auch meine Linuxinstallation auf dem Rechner läuft ohne Probleme. Die CPU wird auch unter höchstlast nie wärmer als etwa 50° C. Ich habe den Rechner unter Linux stundenlang kompilieren lassen. Ich habe soviele Prozesse gestartet, daß die Maschine trotz dem 1Gb Ram auslagern mußte. Ich hab über nacht Programme wie seti@home laufen lassen. Alles lief unter Linux ohne Probleme. Von daher gehe ich davon aus, daß die Hardware prinzipiell in Ordnung ist. Nur unter Windows XP friert der Rechner nach wenigen Minuten ein, außer ich schalte den FSB auf 133/266 Mhz runter. (Laut Handbuch kann das Board alle AMD XP CPU's mit bis zu 333 Mhz FSB verkraften) Ich habe das aktuelleste Bios aufgespielt, ich habe die aktuellesten Treiber von der Asrock-Homepage getestet, ich habe auch die aktuellsten Treiber direkt von der SIS-Homepage getestet (das Board hat einen SIS746FX Chipsatz), aber Windows läßt sich nicht zum stabilen Betrieb bewegen. Kennt jemand vielleicht dieses Problem oder hat eine Idee, woran das liegen könnte ? Viele Grüße, Boris

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Boris v. Ohlen Sven51 „Asrock K7S8X R3.0 Athlon XP Barton 2600+ Windows XP“
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Hallo,

danke für die vielen Tips.
Das Cool&Quiet Bios hab ich ausprobiert. Solange der Rechner nicht unter Vollast läuft ist der Rechner da in der Tat noch mal ein paar Grad Kühler. Das schadet wahrschinlich auf keinen Fall.
Zu den Temperaturen unter Vollast der CPU hab ich je nach Außentemperatur 48-52 Grad Celsius gehabt (bei geschl. Gehäuse). Das sollte als noch in der Norm liegen. Die Systemtemepratur lag dann so bei 38-40 Grad.
Das war aber nicht die Ursache für die Abstürze, da die auch aufgetreten sind, wenn ich das Gehäuse geöffnet habe und einen Standventilator ausgerichtet habe. Da kann eigentlich nichts mehr wirklich warm geworden sein.
Nach vielen Installationsversuchen (mitlerweile ist ein altes 2000 drauf), Tests mit verschiedenen Bios's,
und verschieden Treiberkombinationen habe ich dann am Rand der Verzweiflung meine PCI-Grafikkarte (ja, man glaubt es kaum, aber ich habe da noch meine alte Geforce PCI-Karte drin) einfach einen PCI-Slot weiter nach unten gesetzt.
Auch unter Windows ist prime95 von heute morgen bis heute abend durchgelaufen (Der Rechner läuft immer noch, ich sitze ja gerade davor)
Irgendwie scheint man ein PCI-Grafikkarte auf dem Board scheinbar gerade nicht in den letzten PCI-Slot setzen zu sollen.
Keine Ahnung, ob der Slot irgendwie Probleme beim Busamastering, bei der IRQ-Verteilung oder sonstwas hat. Aber einen PCI-Slot weiter unten,
und auch Windows scheint zumindest bis jetzt stabil zu laufen.
Ich denke mal, daß der aktuelle Linuxkernel das irgendwie noch gebügelt bekommen hat und dadurch trotzdem stabil laufen konnte.

Vielen Dank und noch ein schönes Wochenende,
Boris

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