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...der soziale frieden in deutschland...

GarfTermy / 22 Antworten / Flachansicht Nickles

...ist nun so wie es scheint endgültig dahin:


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,312320,00.html


schade, wo doch gerade dieser frieden als hohes gesellschaftliches gut betrachtet wurde. btw - mich wundert nur, warum nicht eher gegen hartz &co demonstriert wurde...


fazit?


schröder und seine gefolgsleute sollten zurücktreten und sich mit dem zufrieden geben, was hartz4 ihnen bringt.


;-)

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Warsteiner... weissnix
Warsteiner... GarfTermy
GarfTermy Nachtrag zu: „...der soziale frieden in deutschland...“
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@weissnix...

ich habe weiter unten einen beitrag von alf123 gefunden, hier in kopie:

Re: So kann man scih ein Leben 2005 vorstellen !
Von: Alf 123 Am: 11.08.2004, 00:09

Ich habe in einem Forum folgenden Beitrag gefunden, dem ich (leider) nur zustimmen kann:

- Von 345,-EURO + (eingeschränktem Wohngeld) kann man in Deutschland nicht leben. Die Ghettos an den Stadträndern werden sich füllen, weil die Menschen die Mieten für die normalen Wohnungen nicht mehr bezahlen können. (Aus diesem Grund und in dieser Erwartung reißt man im Osten ja auch keine weiteren Plattenbauten mehr ab. Man will wohl vorbereitet sein auf den Ansturm neuer, fast mittelloser Mieter.)
Innerhalb dieser Ghettos wird vom ehemaligen Prokuristen/qualifizierten Facharbeiter bis zum ehemaligen Sozialhilfe-Empfänger alles vertreten sein, und es wird ständigen Unfrieden und Kämpfe unter den Bewohnern geben. Die Kriminalität wird enorm steigen, und das Umfeld - selbst wenn einige sich bemühen, es hübsch zu gestalten, da sie so etwas gewohnt sind und für ihren Seelenfrieden brauchen - wird ständigen Zerstörungen ausgesetzt sein. (Ist euch schon mal aufgefallen wie hässlich es um die Wohnburgen z.B. um die "Armenhäuser" im Ostblock herum aussieht? Niemand fühlt sich zuständig, das Gelände um die Häuser wenigstens ein *bisschen* schön anzulegen, obwohl es doch auch in der Natur hübsche Pflanzen kostenlos gibt. Sicher ist auch eine Menge Resignation dabei, da ständig alles von einigen Bewohnern aus lauter Frust wieder zerstört wird.)
Jugendliche ohne jede Perspektive schließen sich (noch stärker) zu plündernden, gewalttätigen Banden zusammen. Verzweifelte Erwachsene, die für ihre Familien dringend etwas zu beißen brauchen, auch.

- Selbst ehemalige Normalverdiener, die ihre Eigentums-Behausungen nur über langfristige Kredite finanzieren konnten, werden zu Hauf ihre Häuser und Eigentumswohnungen verkaufen müssen. Die Banken gewähren keine Hypotheken-Verlängerung mehr. Sind ohnehin nicht mehr bezahlbar für die Kreditnehmer. Der Immobilienmarkt wird zusammenbrechen. Wohneigentum muss weit unter Wert verkauft werden, da die Gewährung des ALGII erst erfolgt, wenn sämtliche Eigenreserven aufgebraucht sind. Menschen verlieren ihr vertrautes und liebevoll gestaltetes Umfeld, werden depressiv, krank.

- Altersrücklagen müssen aufgebraucht, Lebensversicherungen zum Rückkaufwert mit hohem Verlust verkauft werden. Noch mehr Armut im Alter. Probleme werden lediglich nach hinten verschoben und langfristig verschlimmert.

- Noch mehr mittelständische Betriebe werden aufgeben müssen, weil die Kaufkraft insgesamt weiter schrumpfen wird. Die Kaufzurückhaltung der Menschen, die noch Arbeit haben, wird in diesem Klima der Zukunftsangst weiter ansteigen. Die Binnen-Nachfrage wird immer nachhaltiger geschwächt, da Rücklagen aus Angst vor Arbeitsplatzverlust nicht angetastet/ausgegeben werden. Neue Beschäftigungsmöglichkeiten noch weniger in Sicht.

- Billigstlohn-Arbeit wird das gesamte Lohn-Niveau verändern/weiter nach unten drücken und die abgehobene Position der Unternehmer weiter stärken. (Wer stellt "teuer" ein, wenn er es auch billig haben kann?)

- Die Steuereinnahmen des Staates werden in der Folge weiter sinken. (Teufelskreis) Auch die Einnahmen über die Tabak- und Mineralölsteuer werden zurückgehen. Die Leute müssen sich das Rauchen abgewöhnen, brauchen auch keinen Sprit mehr, da sie sich keinen Wagen mehr leisten können. (Fahrten zur Arbeit erübrigen sich von selbst, wenn man keine mehr hat.)

- Das, was man eigentlich bekämpfen will, die Schwarzarbeit, wird sich weiter etablieren und bisher nicht gekannte Größenordnungen annehmen - trotz angedrohter Sanktionen. Noch mehr Menschen werden sich teure Firmen und Rechnungen inklusive Mehrwertsteuer (Wo liegt eigentlich der zu besteuernde "Mehrwert"? Was soll das überhaupt? Reine Abzocke - europaweit praktiziert!) nicht mehr leisten können. Weitere Steuerausfälle also.

- Drogen-/Alkoholkonsum - wie auch immer organisiert - wird zunehmen. Ebenso Prostitution und alle Formen von Menschen-Ausbeutung. (Ein Menschenleben wird nicht mehr viel wert sein. Frage mich, ob man sich dann noch Gedanken über Organhandel, Stammzellenforschung oder Sterbehilfe machen wird. Ethik? Moral? Menschenwürde? Was ist das ...?)

- Jugendliche Banden, aber auch verzweifelte Erwachsene werden nicht nur in den Ghettos "kriminell" agieren, in die sie abgeschoben wurden, sondern auch über Land ziehen und nach lohnenden Objekten Ausschau halten, um die eigene Existenz durch Raub zu sichern. (Ähnlich wie die "Hamsterfahrten" nach dem 2. Weltkrieg.) Villenviertel wird man hinter Mauern und Gittern verschanzen müssen und Sicherheitsfirmen zur Bewachung beauftragen.

- Es wird zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen im Land kommen.

mfG Alf

(dem kann ich mich voll und ganz anschließen)

;-)

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