Arbeitslose, die ab 2005 Arbeitslosengeld 2 bekommen, müssen sich selbst krankenversichern, wenn sie nicht mittellos sind.
Hihi, die kriegen ja sowieso erst dann Geld, wenn sie mittellos sind.
gez. Clemens
Arbeitslose, die ab 2005 Arbeitslosengeld 2 bekommen, müssen sich selbst krankenversichern, wenn sie nicht mittellos sind.
Hihi, die kriegen ja sowieso erst dann Geld, wenn sie mittellos sind.
gez. Clemens
So häßlich es auch sein mag, aber es schaut so aus, als ob die Sozialversicherungen auf das ursprüngliche Subsidiaritätsprinzip zurückgeführt werden (sollen).
Als das anfing mit Sozialversicherungen, traten diese erst ein, wenn der Bedürftige seine eigenen Möglichkeiten ausgeschöpft hatte. Erst im Laufe der Zeit kamen die wundersamen Vermehrungen dazu.
Als nicht Betroffener hat man natürlich leicht reden, aber ein Sozialsystem, wie wir es uns leisten, kann nicht gutgehen. Selbst das früher so beispielhaft dargestellte Schweden ist von seiner Komplettversicherung abgekommen - das war einfach zu teuer.
Leider ist es für den Staat am einfachsten, am Endverbraucher (=Sozialhilfe-Empfänger, ob nun Arbeitslosengeld oder was anderes) zu sparen. Dummerweise wird in einem Staat eine einmal gegründete Behörde nun mal nicht wieder geschlossen, und diese Behörde braucht ja Bedürftige - sonst wäre sie ja überflüssig. Also hat eigentlich keine Behörde ein wirkliches Interesse daran, an den Ursachen zu arbeiten.
Bei Spiegel-Online gibt es einen lesenswerten Bericht über Kassel. Dort gibt es ein Projekt, in dem Arbeitslose als Selbstständige in die Arbeitsgesellschaft wieder eingegliedert werden.
Durch ständige Betreuung - im Gegensatz zur Ich-AG, da gibts Geld und das wars dann - auch lange nach der Verselbstständigung haben die eine Ausfallquote von 13% - bei der Ich-AG sinds 50%.
Der Mann, der das ganze in Kassel leitet, kann pro Jahr 150.000€ Darlehen vergeben - er spart der Stadt 2.400.000€ an Sozialhilfe.