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Lebensdauer von WechselHDDs erhöhen

Der_Milchmann / 4 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

generell benutzt man Wechsel HDDs ja als Backup Variante bzw. als Backup Medium. (ich gehe jetzt einfach mal davon aus)

Was geht an einer HDD als erstes kaputt bzw wieso eigentlich kommt es zum Datenverlust? Ist der Motor beschädigt oder die Platten an sich kaputt?

Die Frage ist, kann man die HDD in ihrer Lebensdauer schützen bzw. diese erhöhen, indem man die HDD wirklich nur zu dem Zeitpunkt in den Wechselrahmen schiebt und anschaltet, wann man sie tatächlich für den Backup Vorgang braucht?

-----------------------------------Zu Hartz4 kann ich nur sagen, dass ich froh bin, dass ich einen Job habe
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Tilo Nachdenklich Der_Milchmann „Lebensdauer von WechselHDDs erhöhen“
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Je nach Qualität des Wechselrahmens kann die Platte beim Windows-Start logisch beschädigt werden, wenn der Kontackt nicht gut ist. Praktisch ausnahmslos lässt sich das vorübergehend durch das Einspielen der Sicherung der Partitionstabelle reparieren, sodass man die Daten noch runterholen kann; allein wegen des zunehmend unzuverlässigeren Startverhaltens schreitet man dann zum Low-Level-Formatieren. Dabei reicht zumeist IBM-Wipe, also Behandlung der ersten 8 GB.

Wie sehr die Platte beansprucht wird?? - WinXP beansprucht eine Festplatte sehr und es geht erheblich ruhiger zu, wenn die Platte 8 MB Cache hat. IBM gibt auf diese 8-MB-Cache-Platten 1 Jahr Garantie, Seagate 2 Jahre, Samsung 3 Jahre. Ich habe mich für Seagate entschlossen, nachdem man gelegentlich von Problemen mit 120 GB Samsung-Platten hört.

Die Temperatur ist sehr wichtig. Über 50°C dürfen die Platten nur sehr kurzfristig kommen. Normal liegen meine Platten im Wechselrahmen mit ausgebautem Lüfter (!), bei 40°C. Da habe ich mit dem PC-Gehäuse etwas getrickst, dass die Platten es kühl haben, die nervigen Wechselrahmenlüfter ertrage ich nicht.

Wichtig ist noch das Backup-Verfahren. Es macht einen Unterschied, ob eine Platte rein physikalisch Schritt für Schritt ausgelesen wird oder ob sie die Daten dateienweise nach Alphabet oder Datum zusammensucht. Insofern ist eine Software wie altes DriveImage unter DOS ideal (von Datenträger zu Datenträger), mit den neuen Varianten kenn ich mich nicht aus. Damit unter DOS akzeptables Tempo erreicht wird, sollte das Mainboard oder ein dazugekaufter PCI-IDE-Controler Busmastering unter DOS beherrschen.

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