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Frage zum Windows Backup

Der_Milchmann / 3 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

ich versuche schon seit gestern Abend mich durch das Sicherungsprogramm von Windows 2000 zu
hangeln.

Eigentlich dachte ich mir das so: Ich sichere einmal komplett alle Daten, danach nur noch inkrementell.
Egal aber ob ich jetzt wähle "dateien anhängen" oder "dateien überschreiben" - er speichert dann tatsächlich nur
die Daten, die sich geändert haben, die anderen löscht er einfach, bzw. speichert er nicht mit, wenn ich sage
"dateien überschreiben" - bei "dateien anhängen" habe ich dann am ende Tausende Verzeichnisse und so weiter, das ist nicht
sonderlich sinnvoll.

Gibts eine möglichkeit, wirklcih ein Verzeichnis beizubehalten und dann nur die Daten die sich geändert haben, zu überschreiben
Also ohne gleich eine neue Session anzulegen etc etc?

Gruss Milchmann

-----------------------------------Zu Hartz4 kann ich nur sagen, dass ich froh bin, dass ich einen Job habe
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Tilo Nachdenklich Der_Milchmann „Frage zum Windows Backup“
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Du musst zwei Sorten Vollbackup unterscheiden, clusterweise, alle belegten Cluster, was immer das heißt. Man bezeichnet sowas als Image, auch wenn es kein echtes forensiches Image (Strafverfolgungsbehörden suchen auf dem Computer nach Beweisen) ist. So ein Backup ist perfekt, kopiert aber auch "Logische Beschädigungen" der Festplatte mit, also nicht nur die Nutzdaten, sondern auch ihre Anordnung, inklusiv fehlerhafter Anordnung.

Zweite Sorte:
Ein Vollbackup mit NT-Backup kopiert Dateiinhalte, dabei werden teils sogar logisch beschädigte Festplattenteile ausgelesen und logisch vernünftig abgespeichert. Während ein Image-Backup bei Fehlern hängen bleiben kann (bzw. beim Zurückspielen!), kann ein NT-Backup nicht lesbare Dateien überspringen und weitermachen. Andererseits kann es bei NT-Backup sein, dass die Wiederherstellung nicht 100% perfekt gelingt, in der Regel wird der Browser-Cache und der Verlauf weggelassen, vielleicht auch irgendwelche Temp Ordner.

Meiner Meinung nach brauchst Du beide Sorten Backup (!), ich habe jedenfalls auch schon mal auf MS-Backup (so hieß es bei Win98) zurückgreifen müssen.

Bei einfachen Änderungen am System setzte ich zumindest Windows-Wiederherstellungspunkte. Ich teile nicht die Meinung, dass dieses Feature durch Image-Backups überflüssig wird.

Du findest über Google "viele" Wahrheiten zum Image-Backup. Tatsache ist, DriveImage ist das einfachste Programm...wenn man nur Partitionen mit der DOS-Methode "Von Datenträger zu Datenträger" sichert. Und so ein Image muss nicht irgendwie entpackt werden, etwa um an einzelne Dateien zu kommen, vielmehr ist die Partition exakt geklont und liegt so vor wie auf der Ursprungspartition (Zugang über Dateimanager).
Google

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