Die Konfigurationsdatei für das Einbinden (mounten) von Datenträgern und Partitionen ist die /etc/fstab.
Wenn man eine Partition oder einen datenträger in ein Verzeichnis unter Linux einbinden (mounten) will, dann muß man die datei /etc/fstab anpassen. Das geht ganz einfach mit einem Editor.
Diese datei ist spaltenweiße aufgebaut und SUSE erklärt das nicht in seinen handbüchern, obwohl diese datei sehr wichtig ist.
Der Aufbau ist so:
"Gerätedatei" "Mountpoint(Verzeichnis)" "Dateisystem" "Optionen für den Befehl mount" "dump"
"pass (6.Spalte)"
Gerätedatei:
/dev/hdxy
x ---> a - Master am primären ide-Controller
b - Slave am primären ide-Controller
c - Master am sekundären ide-Controller
d - Slave am sekundären ide-Controller
y ---> Nummern 1-4 sind primäre Partitionen
Nummern ab 5 sind logische Partitionen
Beispiel: /dev/hda1 - Master am 1. ide Anschluß und 1- primäre Partition (ist beispielsweise eine Windows-Partition)
Mountpoint: Verzeichnis unter linux , in welches die Partition oder der Datenträger reingehangen wird. (/windows z.b)
Dateisystem: kann bei Windowspartitionen auf "auto" stehen oder auch "vfat" bei FAT32 - Partition
Optionen für mount-Befehl: noauto,user,umask=111 (Ausfürhrungsrechte werden gelöscht, weil Windowsprogramme nicht unter Linux laufen)
Die letzen beiden Spalten werden auf "0" (Wert NULL, kein Oh) gesetzt.
Ihr könnt 'mal an SUSE schreiben, das sie euch die Datei /etc/fstab erklärt, weil die ganz wichtig ist und im Handbuch die Erklärung fehlt.