So, dann haben wir also die ersten Einschätzungen von Infas und den anderen Hochrechnungshochburgen:
Der eine Kandidat wird, natürlich bzw. selbstverständlich gegen seinen Willen ;-), von einem Subjekt gewählt, das selber zum Beitritt zur NSDAP, zum "Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund", zur SA zur Abfassung von Todesurteilen nebst der Überwachung deren ordnungsgemäßen Durchführung und zum Eintritt in die CDU sowie der Übernahme eines Ministerpräsidentenamtes gezwungen wurde.
Selbstverständlich wird davon ausgegangen, dass der "ehrenwerte" Wahlmann dazu gezwungen wird, den Bundespräsidenten zu wählen, schließlich ist aus seiner Vorgeschichte absolut eindeutig ersichtlich, dass er immer nur zu seinem Tun und Handeln und vollkommen gegen seine Überzeugung und seinen Willen bzw. seine moralische Grundeinstellung gezwungen wurde!
Wenn in der Bundesrepublik Deutschland die Staatsform bisher als Demokratie bezeichnet werden konnte, dann spätestens ab morgen nicht mehr.
Armes Deutschland!
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Wir leben in einer Diktatur des Kapitals.
Demokratie hat es hier in Deutschland nie gegeben.
Nicht mal Ver.di geht mit gutem Beispiel voran, wenn´s um Ausbildungsplätze geht.
Hinter den Kulissen des Öffentlichen Geplänkels sind alle gleich.
Nee Leutz´, Demokratie wäre für mich Personenwahl, Volksabstimmung - eben vom Volke gewählt. Aber das wollen die Politiker nicht, da gab es doch mal einen Vorschlag in diese Richtung, wenn ich mich nicht irre.
Wie sollen uns diese Damen und Herren in der Politik je vertreten können, wenn sie schon lange keinen Bezug mehr zur Basis haben (wollen)?
Unsere Landtagsabgeordnete hatte keinen blassen Schimmer wie es hier in der Provinz in der untersten Ebene aussieht. Wie denn auch, wenn sie in ganz anderen Dimensionen lebt.
Wer interessiert sich schon dafür, wie eine einfache Verkäuferin mit ihren paar Euronen Wohnung, Auto und Gesundheitsvorsorge bezahlen soll? Hat sie unsere werte Frau Schmidt einmal darum gekümmert, wie ein einfacher Rentner die erhöhte Zuzahlung aufbringen soll?
Was schert es diese Selbstbediener, wenn ein fleißiger Arbeiter auf einmal nicht weiß, wovon er leben soll, nur weil man ihm nach und nach die Rente schmälert? In meinen Augen ist das Diebstahl, jemanden um die Früchte vielerjahre Arbeit zu bringen.
Nee, nee - hier ist etwas mehr als reformierbedürftig, meine werten Damen und Herren Selbstbediener.
