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Suse 9.1 activate some swap space

kont / 7 Antworten / Flachansicht Nickles

Mein Rechner:


 


Intel Celeron 500 MHz - 128 MB RAM


 


Bei der Installation von Suse 9.1 erscheint ganz am Anfang nach dem der Willkommen-Bildschirm erschien :


 


Your computer doesn´t have enough memory to run YaST.


To continue, activate some swap space.


 


Ich hab auch schon die Manual Installation versucht... mit dem selben Ergebnis.


 


Die Festplatte ist partitioniert mit fdisk.


 


Ich habe davor die Fesplatte mit format c: formattiert. Das heißt sie ist in jungfräulichem Zustand.


 


Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen?


 


Vielen Dank schon mal


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KarstenW kont „Könntest Du das bitte noch etwas näher beschreiben. Wie genau richtet man denn...“
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Die Festplattenpartitionen müssen verändert werden. Bei Linux/Unix wird standardmäßig keine Auslagerungsdatei wie unter Windows verwendet, sondern ein Festplattenpartition. Wenn du Partition Magic 8.0 hast, kannst du von Windows aus deine Root-Partition (/ , Wurzelverzeichnis) verkleinern und den unbenutzen Platz für eine Swap-Partition benutzen. Das kann Partition Magic 8.0 auch gleich miterledigen. Wenn du kein Partition Magic 8.0 hast, dann wird es umständlicher, weil du dann um eine Neuinstallation nicht herum kommst. Beim Ext3/Ext2- Dateisystem kann man leider nicht die Partitionsgröße im laufenden Betrieb verändern. Das können nur neuere Datesysteme wie Reiser-Filesystem . Ich habe das aber nur irgendwo gelesen und weiß das nicht genau :-(.
Du hast wahrscheinlich die automatische Partitionierung genommen, die dir YAST vorgeschlagen hat. Du mußt bei einer Neuinstallation die manuelle Installation benutzen und deine Festplatte neu partitionieren.
Man richtet als erstes eine boot -Partition ein (Mountpoint /boot, etwas 10 - 15 Mbyte groß für den/die Betriebsystemkern/-e und die Systemmap-Datei. Dann eine Swap-Partition (vielleicht etwa 500 Mbyte, kommt auf den Festplattenspeicher drauf an), den Rest der Festplatte nimmt man als root-Partition.
Als Datei-System für /boot und /-Partition würde ich ext3 bevorzugen. Das müßte sehr stabil funktionieren. Die Inodendichte würde ich auf 4096 Byte einstellen und die Blockdichte vielleicht auch auf 4096 Byte. Das sind gute Durchschnittswerte.

Bei Suse konnte man vor einiger Zeit noch Partition Magic 8.0 preiswert kaufen. Ich weiß nicht ob das Angebot noch gilt. Partition Magic arbeitet sehr gut mit dem Ext3/2-Dateisystemen von Linux zusammen. Ich benutze es selbst und habe auch damit schon die Partitionierung von Linux nachträglich verändert. Das ist das beste Programm dafür.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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