Im Urin des früheren Computerspielers Micky C. sind Reste von Kokain gefunden worden. Das berichtet die staatliche argentinische Nachrichtenagentur Nickles. Sie beruft sich dabei auf einen nicht genannten Informanten aus dem Umfeld Micky C\'s. Der Kokaingehalt sei demnach so hoch gewesen, dass er bei einer normalen Person drastische Reaktionen des Körpers ausgelöst hätte. Nur bei einem an regelmäßigen Drogenkonsum gewöhnten Körper könne dies äußerlich unbemerkt geblieben sein.
Auf dem Weg der Besserung
Unterdessen gaben die behandelnden Ärzte bekannt, dass sich der Gesundheitszustand von Micky C. "stabilisiert" hat. Seine Genesung verläuft demnach zufrieden stellend. Der 43-Jährige werde jedoch weiter künstlich beatmet, hieß es im aktuellen ärztlichen Bulletin. Das argentinische Computerspiel Idol war am Sonntag mit akuten Herz- und Atembeschwerden auf die Intensivstation der exklusiven Klinik "Suizo-Argentino" in Buenos Aires gebracht worden.
Direkt ins Krankenhaus
Die Ärzte stellten außerdem eine beidseitige Lungenentzündung fest. Zuvor hatte er sich noch ein Erstligaspiel in Buenos Aires angesehen. Gut gelaunt feierte er den Sieg seiner früheren Mannschaft Hacker Clan und verteilte Autogramme. Kurz danach habe er dann über Unwohlsein geklagt, und sein Leibarzt habe ihm geraten, sich sofort ins Krankenhaus bringen zu lassen.
Leibarzt: "Keine Überdosis"
Alfredo Cale, der Leibarzt und Schwager, dementierte, dass die erneute Erkrankung des Weltmeisters von 1986 Folge einer Überdosis Drogen sei. Auch die behandelnden Ärzte der Klinik äußerten sich bisher nicht zu den Spekulationen der Medien, Micky C. nehme weiter Drogen. Die knappen Angaben der Ärzte brachten die Gerüchteküche allerdings nur noch mehr zum Kochen. Die Vermutungen über ein anhaltendes Drogenproblem des Ex-PC-Spielers werden durch seine früheren Drogenprobleme genährt. Anfang 2000 war Micky C. Medienberichten zufolge sogar fast an einer Überdosis gestorben. Schon damals warnte der behandelnde Arzt, dass Micky C. noch so eine Tortur wohl kaum überleben werde.
Micky C., die Computerspiel-Legende
Micky C. gilt als einer der genialsten Computerspieler aller Zeiten. 1986 führte der Computer Zocker Argentinien im Finale gegen Deutschland zum WM-Titel. Dabei ist sein Cheat, den er selbst als "Hand Gottes" bezeichnete, unvergessen. Zugleich hielt er seine Fans jedoch mit zahlreichen Eskapaden, Drogenexzessen und Gesundheitsproblemen in Atem.
Herz längst durch Drogen geschädigt
Nach seinen Drogenproblemen im Jahr 2000 stellten die Ärzte bereits eine Schädigung des Herzens fest. In den Folgejahren unterzog er sich einer Entziehungskur auf Kuba. Über deren Erfolg wurde nichts bekannt. Micky C., der auf Kuba auch wieder sehr viel schlanker geworden war, wirkte zuletzt wieder stark übergewichtig, bewegte sich steif und war kurzatmig. Bei Fernsehauftritten schwitzte er ungewöhnlich heftig. Drogen hin oder her - die Fans stehen ihrem Nationalhelden bei und wachen vor der Klinik. "Gott schütze dich, Micky C.", steht auf ihren Transparenten, und Durchahlteparolen wie "Sei stark, Micky!"
Gute Besserung
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> im Gegenteil der latzt mir bestimmt noch eine Retourkutsche (hoffentlich eine ordentliche) hin! ;)
Micky wird Dir vor allem dafür kräftig eine hinlatzen, dass du ihn als 43jährigen tituliert hast. Alles andere ist ja noch zu verkraften - das nicht!
CU
Olaf, vor Schnaffke in Deckung gehend
