Linux 15.009 Themen, 106.826 Beiträge

Distributionsvielfalt und ir[h|r]e Folgen

XPectIT / 3 Antworten / Flachansicht Nickles

In letzter Zeit fällt mir eine Sache immer mehr auf.
Wenn jemand bei sich SuSE installiert hat, nimmt er Yast2 zum einrichten, verändern, konfigurieren, Pakete nachrüsten... Bei Mandrake ists draconf (oder wie das heißt) und bei RedHat gibts unmengen von redhat-config-* Programmen die sich unter dem "Hier starten" Knopf auf dem Desktop verbergen.
Diese Tools sind zwar gut und praktisch jedoch kann einem Redhatller nichtmehr von einem SuSE-jünger geholfen werden.
Will ich z.B. ein neues rpm-Paket installieren, kann ich das über die Hilfstools machen und bei Problemen muss ich genau die Leute fragen die auch meine Distribution einsetzen. Dabei tut es ein "rpm -i ..." in den meisten fällen auch. - Distributionsunabhängig
Und so spaltet sich die Linuxgemeinde in sich wieder auf. Dazu kommt, das viele nicht willens sind die Grundlegenden Befehle zu erlernen (und es vermutlich auch garnicht benötigen)...
Nur mal so als Gedankenanstoß

bei Antwort benachrichtigen
Tilo Nachdenklich XPectIT „Distributionsvielfalt und ir[h|r]e Folgen“
Optionen

Es gibt im Moment anscheinend einen richtigen Boom in Richtung Einfach-Installationen für Debian. Also Knoppix oder Kantonix. Die ct 1/2003 hat auch über ein kommerzielles Produkt (Xandros) berichtet, dass sogar einen Ersatz (Eigenentwicklung, daher leider nicht frei/umsonst) für den unsäglichen Konqueror dabei hat. Ist ein Automounter dabei und man kann über Partitionsgrenzen hinweg unkompliziert zugreifen.

bei Antwort benachrichtigen