Hi Fred !
Ich mach das bei meinen Bundeswehrstiefel wie folgt:
(so ähnlich wie fichti)
Schnürsenkel und Einlagen raus, in warmes Wasser tauchen und mit einer Weichen Bürste und Lederseife ausbürsten.
Zum trocknen nehm ich altes Zeitungspapier (ausstopfen).
Man kann Waffenöln nehmen zum nachbehandeln, Lederfett tuts auch.
Um die Nahtstellen dicht zu bekommen, nehme ich die gute alte Bundi-Schuhcreme (Schwarz-Weisse Tube, gibts im NATO-Shop) und schmiere einen "dünnen" Film auf die Nähte und zünde diese an (kein Witz). Das Zeug zündelt kurz und brennt sich ein wenig in die Naht ein und das reicht um diese abzudichten. Wollte es zuerst nicht glaube aber da mich bei unserem zweiten Biwak meine ständig nassen Füsse fast zum Wahnsinn getrieben haben, hab ich es probiert und siehe da, man glaubt es kaum, es hat funktioniert.
Aber wie gesagt: nur WENIG Schuhcreme nehmen...ansonsten fackelt der Stiefel mit ab. Im übrigen kannste die Schuhcreme auch zum Feuermachen verwenden... Geht auch...
Allerdings hab ich die "Einbrenn Methode" nur bei meinen Bundeswehrstiefeln angewandt.
Ob das bei teuren Armani-Schuhen angebracht ist, wage ich zu bezweifeln :-))
Jazz