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Welche Backupfestplatte?

Phoenix.Computer / 11 Antworten / Flachansicht Nickles

Hi,


ich benötige eine Backupfestplatte.


Es ist mir ungeheuer wichtig das dort meine Daten sicher sind.


Eine 160GB Platte sollte es sein.


5400RPM reicht vollkommen aus.


Aber welche Marke?


Samsung? Maxtor? Seagate?


Wie gesagt, hier steht keine Geschwindigkeit an erster Stelle sondern Datensicherheit.


 


Gruss 

Phoenix.Computer
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Tilo Nachdenklich Phoenix.Computer „Welche Backupfestplatte?“
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Erst mal würde ich keine 160 GB-Platte nehmen...es gibt hier immer wieder Berichte über Datenverluste bei Platten über 120 GB. Bei WinXP sorgt eine Registry-Einstellung dafür, dass die Platte mit mehr als 120 GB funzt; diese Einstellung scheint aber gelegentlich verloren zu gehen. Dann schreibt die Festplatte Daten über 137 GB an den Plattenanfang und zerstört die Partitionen.

Die Erfahrungen sprechen klar für Seagate und Samsung. Die Test z.B. in PC-Prof bescheinigen scheinbar Hitachi und Western Digital die beste Qualität, selbst Maxtor schneidet besser ab. Aber Testartikel werden zumeist nicht anonym eingekauft. Tatsächlich bleibt meine IBM DTLA viel kühler als meine Seagate Barracuda. Mein DTLA hält zwar noch, aber sie ist irgendwie anfällig, nach Linux Experimenten wurde schon mal vom Drive Fitness Test "Defective Devise" ausgegen, was Unsinn war. Aber die Daten hat mir nur ein Backup gerettet!.
http://www.nickles.de/thread_cache/537564933.html

Wenn also die Platte als Backup-Platte dazu kommt, wird Windows wohl nicht die notwendige Korrektur vornehmen. Das ist alles riskanter Kram, stell Dir vor die Registry wird repariert und die Umschaltung klappt nicht dabei.

Sicherheit beim Backup hängt auch vom Backup-Programm ab.
http://www.softguide.de/prog_v/pv_0272.htm

Das Programm entspricht wohl weitgehend NT-Backup wie es bei Win2000 oder Windows XP Prof mitgeliefert wird (abgespeckt auch in der Home-Edition).
Auf der CD:“ D:/ Valueadd/ Msft/ Ntbackup/ ntbackup.msi”.

Du brauchst auch eine Sicherung des MBR, denn der Hauptfehler ist der Verust der Partitionstabelle. Wenn die Festplatte rummuckt bekommt meist nach jeweils erneuter Reparatur des MBR nochmal Zugriff zur Datensicherung und kann die Daten rüberspielen, bevor man mit Low-Level-Format alles plattmacht und repariert.

Partitionstabellen der Festplatten sichern mit ped.exe, zu finden auf dieser Internetseite (Programmsammlung):
http://home.t-online.de/home/SigiBader/download.html
Das ped.exe-Programm spielt man am besten auf eine Win98 bzw. DOS-Startdiskette auf (soviel Platz ist da noch).
Achtung bei der Reparatur, erst fdisk /mbr (bzw. entsprechendes Tool für WinXP) durchführen, dann die Sicherung aufspielen.
Entgegen anderen früheren Infos speichert und überschreibt ped.exe auch die Partitionstabelle einer zweiten eingebauten Festplatte, also bei Plattentausch der zweiten Platte immer drauf achten, dass die ped.exe Diskette auch zur 2-ten Festplatte passt und aktuell ist (keine Änderung an der Partitionierung, manchmal ensteht willkürlich 7,8 MB freier Speicherplatz, den man nicht löschen darf).

Noch ein Tipp, mache Festplatten nie richtig voll. So 47 bis 100 MB freier unpartitionierter Speicherplatz am Plattenende trägt irgendwie zur Plattenstabilität bei.




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