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FAT16-Partition mit Redhat Linux 9 mounten

d-oli / 5 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo Nicklesgemeinde


 


Habe Redhat Linux 9 (KDE) und Win2k auf meinem Laptop installiert. Kann beide OS mit GRUB booten. Zum Datenaustausch zwischen den beiden OS habe ich eine 1Gbyte FAT16-Partition eingerichtet. Von Win2k wird sie erkannt von Redhat Linux 9 auch, nur kann ich sie nicht mounten. Im Hardware Browser der KDE wird die FAT16 als hda3 erkannt, will ich sie auf der Linuxkonsole mounten (unter root natürlich) kommt folgender Fehler:


 


Konnte /dev/hda3 nicht in /etc/fstab oder /etc/mtab finden


 


Ich habe etwas Erfahrung mit Suse Linux 8.0, dort war im Konkueror ein Verzeichnis (file:/windows/c oder /d etc.) sichtbar und das mounten der Laufwerke kein Problem.


 


Wie stelle ich es an , die FAT16-Partition mit Redhat Linux 9 zu mounten?


 

Dank und Gruss, d-oli
Konstruktive Kritik zeichnet sich dadurch aus, dass sie höflich, nützlich und sachlich ist.
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XPectIT d-oli „FAT16-Partition mit Redhat Linux 9 mounten“
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Dein RedHat weiß nicht wohin er die Partition mounten soll.
Welchen Befehl nimmst du zum mounten der FAT-Partition? '$ mount /dev/hda3'? Dann fehlt ihm die Zielangabe wohin er mounten soll.
Lege (unter RedHat am besten in /mnt) ein Verzeichnis an
$ mkdir /mnt/transfer
dann die Partition dahin mounten
$ mount /dev/hda3 /mnt/transfer

in der fstab sorgt dann eine Zeile wie:

/dev/hda3       /mnt/transfer      fat     defaults    0  0

dafür, das beim Start die Dateisysteme gleich eingehangen werden, ist dies nicht erwünscht das "defaults" durch "noauto" ersetzen. Dann kannst du mit '$ mount /dev/hda3' (der Befehl der zuvor nicht ging) die Platte auch mounten, der Rechner weiß ja jetzt wohin.

Wieso denn fat16? Fat32 wäre wohl die bessere Wahl, aber es wird schon eine tiefere Bedeutung haben, das du fat16 gewählt hast.

Alles nachzulesen unter "$ man mount"
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