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was ein umweg ist (oder: wieso kann knoppix kein nfs?)

the_mic / 1 Antworten / Flachansicht Nickles

ich wollte 1,5gb dateien auf einen pc übertragen unter beibehaltung der dateirechte.
ok, auf pc A ein verzeichnis per nfs exportiert, auf pc B (gestartet mit einer knoppix 3.2 cd) versucht zu mounten mit:
mount 192.192.168.0.8:/exportiertes/verzeichnis /mnt/temp -t nfs
resultat: konsole wird blockiert, gemountet wird nichts. ein ps ax zeigt dann auch, dass der prozess nach wie vor existiert.

na gut, wenn\'s so nicht geht, dann eben andersrum.
auf dem knoppix-pc ein verzeichnis exportiert und versucht den nfsd zu starten. geht nicht. hängt sich gleicherarts auf.

nun also einen umweg eingeschlagen:
zuerst das auf pc A exportierte verzeichnis auf pc C (worauf ein ftp-server läuft) per nfs gemountet in ein per ftp-zugängliches verzeichnis.
danach mit dem mc (einen anderen grafischen ftp-clienten gibts ja auf knoppix glücklicherweise nicht) eine ftp-verbindung von pc B zu pc C erstellt und dann die daten kopiert. da es sich um tausende kleiner dateien gehandelt hat, lag die übertragungsgeschwindigkeit, trotz 100mbit lan, bei etwa 100kbyte/s.

nächstes mal brenne ich das zeugs auf zwei cdrws... geht schneller und nervenschonender. es sei denn, knoppix meckert dann blöd rum, weil dazu die knoppix-cd kurzfristig entfernt werden muss.


wieso kann nun knoppix nicht mit nfs umgehen? würde es wenigstens mit der 3.3 gehen, hat das mal jemand getestet?

ach ja: wegen dieser unzulänglichkeit hat diese aufgabe statt fünf minuten satte zwei stunden beansprucht

cat /dev/brain > /dev/null
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