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Cool a W32.MSBLAST(.exe).Worm - Hot a ICMP Ping Firewall

Teletom / 30 Antworten / Flachansicht Nickles

Hi,

der Remote Procedure Call (RPC) und der DCOM-Dienst Port 135 stehen häufig im Mittelpunkt von unerwünschten Zugriffen via Internet.

Es folgen 2 Erscheinungsformen, die die Öffentlichkeit alarmieren:

1. Spammer senden Winpopup-Belästigungen mit Hilfe des RCP-Dienstes, so dass der NACHRICHTENDIENST (Reizwort würg!) Unerwünschtes anzeigt.

2. Ist der RPC-Patch nicht installiert, wird über RPC der W32-Blast-Wurm eingeschleust. Nach dem Neustart wird automatisch msblast.exe gestartet, es erscheint ein NT-AUTORITÄTS- Fenster und der Computer wird nach ein paar Sekunden runtergefahren.

Bei Privatleuten ist es nicht verwunderlich, dass Windows insbesondere der RPC-Dienst sich häufig nicht auf den neuesten Update- bzw. Patch- Stand befindet. Updates über das Internet dauern lange besonders in dem Fall, wenn man ein analoges Modem hat. Und Zeit ist im wahrsten Sinne des Wortes Geld.

Cool kann man bei solchen Aktionen bleiben, wenn man verhindert hat, dass solche unerwünschten RCP- und Internet- Pakete in das System gelangen können. Bevor der eigentliche Angriff erfolgt, wird erst einmal ein IP-Scan auf der Grundlage von Pings durchgeführt. Der Angreifer muss erstmal feststellen, welche Internet IP- Nummern online sind. Danach erfolgt die eigentliche (z.B. RCP-) Attacke auf die online festgestellten Computer im Internet.

Einfach jedoch wirkungsvoll ist die Lösung, einen Firewalldienst einzurichten, der beim Ping-Sender "Zeitüberschreitung der Anforderung" erscheinen lässt, genauso als wenn der Computer nicht online wäre. Das bewirken sogenannte ICMP- Protokoll- Einstellungen, die man bei bestimmten Firewalldiensten vornehmen kann. Der eigentliche Angriff wird verhindert, weil der Angreifer fälschlicherweise davon ausgeht, dass der Zielcomputer nicht online ist.

Wer von meinen betreuten Computeranwendern glaubte, dass man nur den NACHRICHTENDIENST deaktivieren braucht, um keine lästige Nachrichten zu erhalten, hatte im Fall des Nicht-Uptodate-Seins des Systems NATÜRLICH ein wunderliches NT-AUTORITÄTS-Fenster-W32.Blaster-Erlebnis. Leute, die einen Firwalldienst mit ICMP-Ping-Einstellungen verwenden, haben keine diesbezüglichen Schwierigkeiten und können sich jetzt in Ruhe überlegen, ob sie den Nachrichtendienst deaktivieren und den RCP-Patch reinziehen oder eben nicht.

Bei Windows XP ist diese Firewalleinstellung beispielsweise sehr leicht zu realisieren:
Rechtsklick auf die DFÜ- oder Breitband- Verbindung > Erweitert > Haken oben bei Firewall setzen.

Bei Windows NT, W2000 und anderen Windows- Versionen kann man beispielsweise Look n Stop Lite (googeln!) als Dienst einrichten.

Eine Firewall ist in dem Fall nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes hot.

Gruß Teletom

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@Beichtvater Teletom :-) Olaf19
Teletom Olaf19 „@Beichtvater Teletom :-)“
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Ja ja, das sind sie. Erst über den Firewalldienst meckern und anschließend stellt sich raus, dass sie monatelang sowieso damit arbeiten (kleiner Scherz).

Sieh Dir mal bitte die Datei "Pfirewall.log" im Windows-Verzeichnis mit dem Notepad an:
Datum Uhrzeit Drop TCP Quell-Ip Ziel-Ip(Deine IP) Quell-Port Zielport(z.B. 135) ...
kommt sehr häufig vor, nicht wahr? Das ist der Wurm mit Sicherheit.

Der Nachteil bzw. Vorteil des Xp-Firewall-Diensts (das kann man sehen, wie man will) ist, dass man genau wie bei einer externen Firewall die Ports erst frei schalten muss, um beispielsweise E-Mail mit Hilfe eines E-Mail-Programms zu betreiben.
Start > Verbinden mit DFÜ- oder Breitband-Verbindung > Internetverbindung Rechtklick > Eigenschaften > Reg-Karte Erweitert > Einstellungen unten rechts > Reg. Karte Dienste
Im Fall des E-Mail-Programmes mindestens
Internetmailserver (SMTP)
und
Post-Office Protocol, Version 3 (POP3)
aktivieren

Im Taskmanager ist der Personal Firewalldienst von XP schwierig festzustellen, da er ein Thread des svchost.exe-Diensts ist.

Look n Stop lite kann man mit Srvany (http://sebastien.portebois.free.fr/lingo/smus/installation/installSmusAsNTService_uk.htm) als Dienst einrichten und gut tarnen, in dem man einen günstigen Namen für den Taskmanager festlegt.

Bei Look n Stop lite kann man akustische Signalisiering aktivieren und es macht zur Zeit äußerst häufig "KlingKlong", weil Port 135 (bei LnS als loc-srv bezeichnet) und Port 445 (bei LnS als microsoft-d bezeichnet) abgewiesen werden.

Gruß
Teletom

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