Nein, solche Verhältnisse herrschen schon seit WinNT 4.
Tatsächlich ist aber nicht Windows schuld, sondern dämliche programmierte Setups, die meinten, sie können sich aufspielen wie die Axt im Walde. Sie gehen halt nicht im Geringsten davon aus, dass sie einige Sachen vielleicht gar nicht dürfen - ins Install-Shield-Verzeichnis schreiben, auf den Speicher anderer Prozesse zugreifen usw...
Zum Trost: Wenn man die Setups als Admin ausführt und dann die Progs so konfiguiert, dass sie der eingeschränkte Benutzer auch nutzen kann (Besitzer des Ordners ändern, eventuell einige Dateien beschreibbar machen), werden die meisten von ihnen problemlos funzen.
Wenn nicht, dann hilft nur eine Entscheidung: Wer stinkt, fliegt raus.
Problematisch wird's, wenn du mehrere Benutzer an deinem Rechner hast, die du nicht mit einem "Vergiss es, du kriegst keine Adminrechte!" abspeisen kannst. Und sie sich beschweren, dass du jedes mal dabei sein musst, wenn sie was installieren wollen.
Gib ihnen Hauptbenutzerrechte und beschränke sie dafür aber ein bisschen (Windows- und System32-Ordner Schreib-, aber keine Änderungs, Lösch- oder Zugriffsrechte, keine Vererbung, Datenträgerkontigente setzen usw...) Gerade so, dass die Setups noch funzen.