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Nachgefragt ist besser, oder?

Brandon_KN / 3 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen,

ich habe mal eine generelle Frage. Ein Freund hat behauptet, daß ein Proxy-Server als zentraler Internet-Zugang (alls was denn sonst?) eines LANs mit Einschränkungen die Funktion einer Firewall übernehmen kann. Er sagt, daß der Server (hier: Jana-Proxy 1.46) in seiner Konfiguration nur die ausgewählten Ports (25, 110, 8080 usw.) aufmacht. Wenn also auf dem Proxy-Rechner kein Trojaner o.ä. sitzt, der sozusagen den Proxy wiederum umgeht sind nur diese Ports offen. Für die Clients heißt das dann wiederum, daß ein Trojaner der auf z.B. Port 1027 lauscht/sendet nie durch den Proxy kommt, da bei dem ja kein Port 1027 offen ist.
Hier also meine Frage: Stimmt das, daß der Proxy nur best. Ports aufmacht? Ist es also dann auch richtig, daß Trojaner etc. vom Client ins Leere ballern bzw. nicht angesprochen werden können und eine Art Firewall besteht? Oder hat der Gute doch Unrecht?

Vielen Dank für Eure Meinung

Gruz Brandon

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xafford Brandon_KN „Hey, vielen dank für diese umfangreiche und umfassende Antwort. Vielen Dank!...“
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hm...je nachdem. wie schon erwähnt, wenn du versehentlich dienste des jana an die externe verbindung knüpfst oder die konfigurastion von extern änderbar ist, dann kann es sein, daß ihr ein riesen scheunentor geöffnet habt. wenn ihr allerdings wisst was ihr da einstellt, dann kann es schon ein passabler schutz sein, auf jeden fall besser als eine personal firewall, wenn der proxy auf einem eigenen rechner läuft.

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