Hi!
Ich habe seit ca. zwei Jahren meinen Linux Rechner als Intenet-Router laufen (ISDN). Letzte Woche kam endlich DSL ins Haus. Jedenfalls habe ich das DSL-Modem mit dem rcpppoed am laufen. Mein Problem: der Linux Router hängt sich seit dem Umstieg sporadisch auf.
Erst habe ich vermutet, dass sich I4L mit dem PPPoeD nicht verträgt, also habe ich es mal aus dem Start genommen. Dann dachte ich, dass es daran liegt, weil ich ipchains mit dem Kernel 2.4 verwende. Also habe ich ein 4 Seiten langes Skript! von ipchains, nach iptables umgeschrieben. Voller Hoffnung wurde ich abermals enttäuscht, da sich keine Besserung zeigte.
Kann mit irgend jemand einen Tip geben?
Noch was zum System: SuSE 7.2 mit Kernel 2.4 für 486 Prozessoren
Im Voraus schon mal vielen Dank
Sam
Linux 14.983 Themen, 106.385 Beiträge
Kernel 2.4.4 > tonne. Installiere dir mal einen Neuen. Userspace und kernelspace hat Anstosser ja schon erklaert. Meiner Meinung nach ist die Userspace-loesung besser, obwohl die CPU ein bisschen mehr gefordert wird.
Soviel ich weiss, hat bei der 7.2 Suse im Kernel IPchains und Iptables aktiviert. Schau mal mit lsmod nach, welche Module geladen sind. Dann deinstalliere mal mit modprobe -r ipchains dieses Modul und versuche es dann noch einmal. Es darf nur eins installiert sein.
Wie sehen denn deine Regeln fuer iptables aus? Hast du ein eigenes Script erstellt?
Mit Magiq-Sys meine ich, dass du im Kernel
CONFIG_MAGIC_SYSRQ=y
gesetzt hast. Dann kannst du, wenn auch ueberhaupt nichts mehr geht, mit ALT+S-ABF(DRUCK)+b z.B den Rechner neu booten.
Lese dazu mal, wenn du die Kernelquellen installiert hast, die Doku dazu durch:
less /usr/src/linux/Documentation/sysrq.txt
Klaus
