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Teac CDR-55S brennt nur "halb"

Anonym / 3 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

ich habe ein mehr oder weniger gewichtiges Problem. Und zwar, wie man wohl schon erkennen kann, geht es um einen Brenner. Für alle, die ihn nicht (oder nicht mehr) kennen, hier kurz die Daten:

SCSI-II Interface
CD-R, aber keine RW´s
12x/4x-Speed
Kein CD-Text, kein Burn-Proof, kein Schnicki-Schnacki
2MB Cache

Ich beginne erstmal meine Einstellungen aufzulisten:
Die Firmware habe ich bereits auf 1.0r geupdated. Als Betriebsystem kommt Windows 2000 Pro (SP1) zum Einsatz. Rahmenbedingungen ist ein "alter" Athlon auf Gigabyte Slot-A Board mit AMD-750 Chipsatz (F3-Bios). Der SCSI-Contoller ist ein Tekram DC-395UW mit einem 3.03 Bios (21-04-2000). Sein IRQ ist "alleine" auf 11. By the way, das System läuft nicht im ACPI-Mode und alles, bis auf Soundkarte und USB, hat seinen individuellen IRQ.

An diesem hängt eine UW-IBM Platte mit 4.3GB, der Brenner und ein Teac CDR-32S 32x SCSI-CD-ROM (Firmware 3.0a). Natürlich am Narrow-Strang (8 bit). Die ID´s: Platte hat 1, CD-ROM hat 3 und Brenner 4 (terminiert). Die SCSI-BIOS Einstellungen:









Kommando CD-ROM Brenner
Allow Disconnection ja nein
START UNIT Command nein nein
Tagged C. Queuing ja nein
Wide Negotiation nein nein
Sync Negotiation ja nein
Max XSync Transfer 40MB/s 10MB/s
Include in BIOS Scan ja ja



Also eigentlich wie sie zu sein haben. Zumindest lief es bisher so. Vorher war jahrelang ein DC-390F Controller drin (mit den gleichen Einstellungen).

Die Brennsoftware ist Nero 5.5.3.5 (die neueste).
Vorher hatte ich 5.5.1.x, aber da ging das Brennen gar nicht.
Jedes mal behauptete er, auf der CD sei nicht genug Platz für die Zusammenstellung. Auf einer leeren CD und weniger Daten als 640 MB.
Nach dem Update kommen nun folgende Fehler:

Das Brennen im TAO-Modus läuft reibungslos - schonmal mehr als mit der alten Version. Leider möchten aber 1:1-Kopien oder Images in DAO gebrannt werden. Und da fängt der Terror an. Er beginnt völlig korrekt mit dem Brennvorgang. Füllt den Puffer und schreibt das Lead-In. Nachdem er den ersten Datenblock schreiben möchte, wird komischerweise der SCSI-Bus resettet. Nero sagt nur: Unbekannter Fehler. Aber ich kenne das typische Geräusch vom Brenner beim Reset - und das ertönt (klingt als wenn er die Schublade öffnen möchte). Gelegentlich kommt es dann noch zum Bluescreen mit DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL in Verbindung mit der scsiport.sys (Version 5.0.2195.1619). Aber in 90% der Fälle kommt keiner. Um kein Rohling zu verbraten, habe ich bisher alles nur simuliert. Deutet das nicht vielleicht auf einen Fehler im SCSI-Treiber hin? Da gibt es aber leider keinen neuen (zumindest nicht vor einigen Stunden). Im SP-Verzeichnis habe ich die gefunden, also ist bestimmt ein Update mit dem Service-Pack draufgekommen. Eventuell hat das ja ne Macke?? An der Firmware sollte es nicht liegen, weil die 1.0r fast explizit für Win2k geschrieben wurde. Von daher würde ich eher bei der SCSI-Konfiguration suchen. Windoof macht anscheinend beim Laden des Treibers immer ein Reset - immer beim Booten. Aber so im Betrieb gar nicht. Aber warum sollte Nero einen Reset schicken :-?

Dann wollte ich bei Adaptec mal einen neuen ASPI-Layer ziehen, aber irgendwie gibt es keine mehr. Oder ich bin zu doof den zu finden. Jedenfalls spuckt die Suchmaschine auf "ASPI" nur sowas aus: Treffer gefunden und als Titel 23bns873. Toll, was soll ich damit? Und im Ausschnittstext darunter, ist zu erahnen, daß es sich um Pressemitteilungen handelt. Da wird wohl kaum Support drin stehen oder die ASPI-Treiber. Naja, früher gab es da kein Suchen.

Bevor ich jetzt lange anfange in Foren, Supporttexten etc. zu wühlen, frage ich erstmal hier. Die Telebumm kriegt schon genug Moneten *grr*

Also, bin für jeden Tip dankbar und entschuldigt den Roman, aber ich möchte das Problem von Anfang an gut schildern.

Archilles