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Festplatte allein UDMA 66------- Festplatte mit CDRom LBA UD

(Anonym) / 2 Antworten / Flachansicht Nickles

Beim Versuch Firmware auf das CDRom zu kriegen hab ich alles mögliche ausprobiert.Primär, Sekundär, allein, als Slave etc.
Jetzt weiß ich auch warum das System langsamer wurde nach dem Einbau des Brenners, der jetzt als Master am sekundären IDE hängt.
Am primären hab ich als Master die Festplatte und als Slave das CDRom.
Jetzt ist mir aufgefallen, daß wenn die Festplatte allein als Master am primären hängt beim Booten zu lesen ist:
UDMA 66 Primäry Master.
Wenn ich alles wie oben beschrieben eingebaut habe, erscheint dort aber:
LBA UDMA 33.
CDRom UDMA 33.
CDRW Mode3.
Im Bios ist die Festplatte auf TYPE Auto und MODE LBA gestellt.
Was ist LBA und warum stellt die Festplatte sich auf UDMA 33.
Was ist Mode 3, und wo stelle ich das alles so ein, daß die Festplatte auf UDMA 66 läuft und das CDRW auf UDMA 33?


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out-freyn (Anonym) „Festplatte allein UDMA 66------- Festplatte mit CDRom LBA UD“
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LBA steht für "Logical Block Adressing" und ist der Modus, der eingeführt wurde, um große Festplatten ansprechen zu können.

Mode 3 heißt, das CDRW läuft im PIO 3-Modus. Sieh' mal unter Windows im Gerätemanager nach, ob sich für's CDRW DMA aktivieren läßt. Das würde dann im schlechtesten Falle den Multiword-DMA-Modus bedeuten. Es kann aber auch sein, daß das CDRW tatsächlich UDMA kann, dies aber vom BIOS nicht erkannt wird. Glücklicherweise schert sich Windows nur sehr wenig darum, was das BIOS erkennt und was nicht - es checkt die Hardware selbst auf ihre Fähigkeiten.

Dein IDE-Controller hat offenbar das weitverbreitete Problem, daß er zwei Laufwerke am selben Strang nicht mit unterschiedlichen Modi betreiben kann und somit beide Laufwerke auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner (in Deinem Fall UDMA 33) betreibt. Wenn Du nicht gerade von CD auf Festplatte kopierst, solltest Du davon aber recht wenig merken.

Gruß,
Stefan

The conspiracy theory of society [...] comes from abandoning God and then asking: »Who is in his place?« (Sir Karl Popper, Conjectures and Refutations, 1963)
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