Bezieht sich auf meinen Artikel vom 28.01 :
"Registry, was geht mit user.dat"
Nach ein wenig herumexperimentieren konnte ich die Frage klären.
Und zwar gibt es in der Registry einen Schlüssel
HKEY_USERS/.DEFAULT/Software/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Explorer
Dort gibt es die Unterschlüssel StreamMRU und RecentDocs.
Dort protokolliert Windows fein säuberlich mit, welche Files und Verzeichnisse man in letzter Zeit benutzt hat.
Man kann die Filenamen in regedit nicht finden, weil sie als hexadezimaler Wert abgespeichert sind.
Aber mit rechter Maustaste auf den Wert klicken und "Ändern" anwählen, dann kann man es im Klartext lesen.
Ich habe keine Möglichkeit herausgefunden, Windows dieses Spionieren abzugewöhnen (auch nicht mit TweakUI).
Fragt sich nur noch, für was der ganze Aufwand gut sein soll.
Werden die Daten auch irgendwann verwertet?
Vielleicht beim nächsten Besuch auf der Microsoft-Homepage...
In diesem Sinne,
Thomas
Archiv Altes Windows: 98, SE, ME und NT 16.921 Themen, 62.626 Beiträge
Nur zum nachdenken für die Linux-Jünger: Entgegen der landläufigen Meinung ist ein Linux-Rechner per se nicht sicherer als ein Windos9x-system – im Gegenteil: Auf einem Windows-Rechner laufen in der Regel außer der optionalen Druck- und Dateifreigabe keine Dienste, die sich für einen Einbruch nutzen ließen. Ein Portscan auf einem Linux-System enthüllt dagegen eine Vielzahl von offene Ports, auf denen Programme Pakete von außen entgegen nehmen. Wer eine ältere Linux-Distribution verwendet, hat gute Chancen, das für sein System im Internet fertige Einbruchswerkzeuge verfügbar sind. In den DSL-Einwahlnetzen von Telekom und Arcor finden sich reihenweise Linux-Systeme, die offen wie ein Scheunentor sind. Red Hat 6.2 enthält beispielsweise einen Kernel mit einem bekannten Problem im Firewall-Code. Aber auch für Red Hat 7 gibt es inzwischen 10 sicherheitsrelevante Updates (Stand 11/2000).
Quelle: ct 20/2000
