Hallo uli72,
da beide Betriebssysteme schon einige Jahre auf dem Buckel haben, bleibt es nicht aus, dass da jede Menge Sicherheitsupdates hinzukommen.
Sollten deine Rechner nicht ins Internet gehen, kannst du darauf verzichten.
Andernfalls kommst du nicht daran vorbei.
Basis eines stabilen Betriebssystems sind aber die Treiber.
Nach einer Neuinstallation ist dein Rechner nur mit Standardtreibern versorgt. Es reicht zwar, um erst mal damit zu arbeiten - du nutzt die Möglichkeiten der Hardware aber nur teilweise.
Brennprogramme können dann nicht mehr einwandfrei funktionieren, der Desktop ist nicht auf eine höhere Auflösung zu stellen, der Lautsprecher bleibt stumm, usw.
Die Treiber sollten als erstes nach einer Neuinstallation aufgespielt werden.
Sie müssen zwar nicht unbedingt so aktuell wie nur irgend möglich sein. Ist der PC aber schon ein paar Jahre alt, sollte man besser im Internet nach den letzten Treiberversionen Ausschau halten.
Für Treiber gilt nämlich Ähnliches wie für Betriebssysteme: Fehler werden erst durch nachfolgende Bearbeitungen ausgemerzt.
Auch lassen sich bestimmte Features dann gar nicht nutzen - z.B. eine ausreichend hohe (und damit sicherere) WLAN-Verschlüsselung.
Dass Windows durch Updates instabiler wird, kann ich mir zumindest im Allgemeinen nicht vorstellen. Im Einzelfall kann jedoch die Hardwarekombination den Unterschied machen - dürfte aber nur selten der Fall sein.
Entscheidender ist die Frage, welche Programme du noch benutzt. Besonders alte Versionen können da zum Sand im Getriebe werden.
Und noch etwas: nach einer Neuinstallation und dem Aufspielen der Sicherheitsupdates ist Windows sehr stark fragmentiert.
Man sollte die Defragmentierung dann laufen lassen (vorher aber den ganzen temporären Müll, den Programme gerne nach ihrer Installation in den Ordnern "Windows/Temp" und "C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzername\Lokale Einstellungen\Temp" hinterlassen) entfernen.
Gruß
Shrek3