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Feste IP bei WinXP

Gavn+Mavn / 4 Antworten / Baumansicht Nickles

Folgendes Problem:

Mein WinXP (SP2) braucht anfangs sehr lange um z.B. AntiVir oder T-Online 6.0 zu öffnen.
An meine Netzwerkeinstellungen komme ich in der Zeit auch nicht ran.
Nach langem "Forengewälze" hab´ ich gelesen das die Netzwerkkarte lange braucht um eine IP zu suchen.
Bei mir ist ebenfalls die Option "automatisch zuweisen" aktiviert.
In den Foren riet man zu einer festen IP.

Jetzt meine Frage:
Welchen Gefahren setze ich mich mit einer festen IP aus.
So gesehen sollte es ja keine Gefahr sein, da T-Online eine eigenständige IP vergibt...

Hab´ ich da Recht? =)
Vielen Dank schonmal!

Olaf19 Gavn+Mavn „Feste IP bei WinXP“
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Da hast du etwas völlig falsch verstanden :-)

T-Online vergibt - wie alle anderen Internetprovider auch - eine "dynamische IP", d.h. bei jedem Besuch im Internet wird dir eine neue IP-Adresse zugewiesen. Manchmal bekommt man nach einer Unterbrechung der Verbindung die gleiche Adresse wieder, das ist dann aber Zufall. Andernfalls müsstest du für teures Geld eine Standleitung mieten, dann hättest du eine feste IP...

Der Ratschlag, deiner Netzwerkkarte eine feste IP-Adresse zuzuweisen, bezieht sich nur auf dein Heimnetzwerk, die Adresse ist also lokal. D.h. beliebig viele User weltweit können ihrer Netzwerkkarte die allseits beliebte feste IP-Adresse 192.168.0.1 zuweisen, ohne dass da irgendetwas "kollidiert" - weil es sich um eine private, nicht öffentliche IP handelt.

CU
Olaf

Gavn+Mavn Olaf19 „Da hast du etwas völlig falsch verstanden :- T-Online vergibt - wie alle...“
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Genau um das ging es mir, also vielen Dank für die schnelle Antwort Olaf =)

Wollte auch nicht auf die Standleitungssache hinaus. Das wäre sicher zu teuer und bringt, soviel ich weiß, nur Firmen etwas.

Ich hatte nämlich die Befürchtung das meine, von mir festgelegte IP der Netzwerkkarte mir Probleme bereiten könnte wenn ich surfe.

Also sehe ich das richtig, nur die dynamische, von T-Online vergebene IP ist relevant?

Ich habe meiner Netzwerkkarte jetzt auch eine feste IP gegeben und die Startprobleme sind weg! Perfekt =)

dirk42799 Gavn+Mavn „Genau um das ging es mir, also vielen Dank für die schnelle Antwort Olaf Wollte...“
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Hallo,

beide IPs sind relevant:
funktioniert die interne nicht (192.168.xxx.xxx), kann Dein PC Deine Anfrage (z. B. www.irgendwas.de) nicht an den Router weiterleiten.
Funktioniert dessen IP nicht, kann er die von Dir angeforderte Adresse nicht auflösen. Das würde dann bedeuten, Du bekämst keine Daten zurück, obwohl Dein (internes) Netzwerk 1a funktioniert.

Nur auf die interne IP hast Du nun Einfluß.
Und die Wartezeit, bis Dein PC vom Router nun eine solche zugewiesen bekommen hast, kannst Du durch die Vergabe statischer IPs verkürzen.
So, wie Du´s scheinbar auch getan hast.

Gruß,

Dirk

UselessUser Gavn+Mavn „Genau um das ging es mir, also vielen Dank für die schnelle Antwort Olaf Wollte...“
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"Also sehe ich das richtig, nur die dynamische, von T-Online vergebene IP ist relevant?"

Jau, weil der Router etwas macht, was man als Network Adress Translation bezeichnet (NAT). Er merkt sich, von welchem Rechner im lokalen Netzwerk ein Datenpaket stammt, das du "nach draußen" ins Internet schickst, in diesem Fall also die fest vergebene IP deines Rechners. Kommt eine Antwort für deinen Rechner zurück, bist du für andere Rechner nur über den Router erreichbar, der die vom Provider zugewiesene IP "annimmt". Nur er weiß jetzt, wohin dieses Datenpaket geschickt werden muss, nämlich an deine interne Adresse.

MfG

UselessUser