Moin allerseits!
Ich habe in den älteren Pentium 1,7 (Willamette) bei einem Kumpel eine neue 120er Festplatte als Master eingebaut und XP Pro/Sp2 installiert. Die alte 40er HDD läuft nun als Slave.
Es klappte wohl alles problemlos, jedoch zieht sich der Startvorgang nun deutlich in die Länge. Es dauert länger als vorher, bis die Benutzerauswahl erscheint, klickt man dann einen Benutzer an erscheint wohl der Desktophintergrund, es dauert aber wieder ungewöhnlich lange, bis die versch. Icons auf dem Moni erscheinen kann und mal anfangen kann zu arbeiten.
Vorher, als nur die alte / kleine Platte eingebaut war, ging das Ganze erheblich schneller.
Der Rechner verfügt über 512MM RAM.
Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte und weiß vielleicht eine Lösung??
Danke! :)
Archiv Windows XP 25.916 Themen, 128.567 Beiträge
WinXP ist immer nach der Installation langsam und optimiert sich erst über mehrere Tage. Außerdem hat man bei den meisten Installationen ne Menge Optimierungen vorgenommen. Natürlich guckt Windows beim Starten auch auf der zweiten Festplatte nach Partitionen.
Du solltest chkdsk (Partitionsprüfung) und Defragmentierung auf allen Partitionen durchführen. Ev. - aber etwas riskant - ist die Optimierung mit dem Programm BootVis. Seit ServicePack2 funktioniert aber die Analyse nicht mehr, sondern nur noch die Sortierfunktion (Optimierung).
Alle drei Tage ordnet Windows die Startdateien, wenn der PC mal zwischendurch ne halbe Stunde ohne Aktivitäten läuft.
Ich schlage immer vor so zu installieren:
1) C-Partition knapp unter 7,8 GB. Windows und alle Programme.
2) 2000 MB FAT32 in 4k-Clustern für Auslagerungsdatei und Browser-Cache. Keineswegs die Partition voll belegen, sondern reichlich Platz frei lassen (20%). Auslagerungsdatei z.B. 1,4 GB und Browser-Cache 80 MB.
3) Eine Datenpartition für Daten die sich ständig ändern, wie E-Mails, Favoriten, Texte, downgeloadete Internetseiten usw..
4) Ein Datenpartition für Daten die sich nicht mehr ändern. Ich habe da z.B. die Archivierungs-CD der Computerzeitschrift c't, Knoppix-Image, Bilder.
Windows wird langsam, wenn zuviele gleichartige Dateien auf Partitionen oder in Ordnern sitzen.
Bei den Platten muss im Gerätemanager der DMA-Modus kontrolliert werden. Wahrscheinlich ist es besser wenn man manuell einstellt. Bei meinem Mainboard geht das auch im Bios. Die neue Platte würde ich mit UDMA5 laufen lassen und die 40 GB-Platte wird vermutlich UDMA4 vertragen. Es gibt hier auf Nickles einen offen zugänglichen Beitrag. Wenn Windows zuviele Schreibfehler korrigieren muss, schaltet es den Übertragungsmodus gnadenlos runter.
Kontrolliere auch mal die Festplattentemperatur.
Bei einer neuen Installation musst Du auch immer schauen, dass die Netzwerkkarte für DSL schnell gefunden wird.
Google hilft
Du brauchst nicht für alle Partitionen Systemwiederherstellungspunkte! Die C-Partition sollte reichen. Auch die Indizierung würde ich abstellen.
Hier auch noch der Tipp für die Netzwerkkarte (falls vorhanden):
Windows XP: In der Systemsteuerung “Netzwerkverbindungen” doppelklicken. Anschließend “LAN-Verbindung” mit der rechten Maustaste anklicken und Eigenschaften auswählen. Internetprotokoll (TCP/IP) anklicken, dann Eigenschaften. Als IP-Adresse 192.168.0.1 und als Subnetzmaske 255.255.255.0 eintragen.
Irgendwie klappt das Antworten hier nicht. :(
