hi
ich werde bald einen pc mit 160gb haben und wollte diese festlatte dann in 2 partizionen aufteilen.die eine als boot-platte, die zweite für den rest. aber wieviel GB sollte ich win XP zur verfügung stellen damit es nicht über platzmangel klagt? was wäre empfehlenswert?
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Es kommt darauf an, ob Du auf die Bootpartition nur das System draufpacken willst, oder auch alle Anwendungsprogramme - was sehr empfehlenswert ist! Wenn Du das so machst, ist wiederum die Frage, wie viele Programme Du hast und wie speicher-hungrig die sind... ich meine, 8 GB sollten in jedem Fall reichen, vielleicht auch weniger.
Meistens werden Partitionsgrößen im zweistelligen GB-Bereich empfohlen - ich halte das für übertrieben. Man darf nicht vergessen, das System als solches ist nach der Installation nur ca. 730 MB groß (inkl. SP1 und ohne Auslagerungsdatei). Du solltest allerdings in jedem Fall darauf verzichten, Deine Daten mit auf der Systempartition abzulegen - das schafft nur Unordnung, müllt die Systempartition unnötig voll und ist in Anbetracht der gewaltigen Gesamtkapazität Deiner Platte wirklich nicht nötig.
Übrigens: Meine beiden Platten sind nur jeweils 80 GB groß und haben jeweils vier(!)Partitionen. Ist wohl Ansichtssache, aber ich finde, zwei Partitionen, von denen eine für das System reserviert ist, sind bei 160 GB arg wenig. Mach Dir lieber ein, zwei Partitionen mehr, dann kannst Du bei Problemen auch mal eine davon neu formatieren oder bei Bedarf mit unterschiedlichen Dateisystemen operieren.
CU
Olaf
danke für die tipps
Ist es denn schlimm, wenn ich alle Anwendungsprogramme auf die zweite partition und nicht auf die Bootlatte draufmache? Warum ist es empfehenswert die anwendungsrogramme auf die bootpaltte zu installieren?
Nö, schlimm ist das nicht... im Gegenteil, viele schwören sogar darauf, System und Programme fein säuberlich zu trennen - meist mit der Begründung, dass das Systemvolume innerhalb kürzester Zeit stark fragmentiert. Finde ich aber nicht so dramatisch.
Falls Du tatsächlich einmal in die Verlegenheit kommen solltest, dass Du eine neue Anwendersoftware installieren willst und der Speicherplatz auf dem Systemvolume nicht ausreicht, kannst Du es natürlich auch auf eine andere Partition installieren. Ich kenne User, die von vornherein nicht konsequent alle Programme auf eine Partition installieren, sondern nur die "systemnahe" Software (Webbrowser, eMail-Client, Brennprogramm...) auf die Systempartition bringen, alles andere aber auf andere Partitionen verteilen.
Letztlich ist das alles auch Geschmackssache ;-)
CU
Olaf
ok danke
ich werd dann 10 gb als bootplatte nehmen(sicher ist sicher) und die programme, wie emfohlen installieren.
Es ist unsinnig OS und Programme auf verschiedenen Platten / Partitionen zu instalieren. Die meisten Programme machen Gebrauch von Bestandteilen des Operating Systems).dll's, .vbx's Registry informationen usw, usw ...) und deponieren auch selbst eine Menge derartiger Dateien dort. Wenn diese auf verschiedenen Platten / Partitionen sind verlaengert sich die Zugriffszeit.
Daten auf einer anderen Partition / Platte zu lagern hingegen macht guten Sinn (Vereinfachung von Backups, Hygiene / Uebersichtlichkeit, weniger Formatierungsrestriktionen fuer nicht-OS-Partitionen, etc).
Eine dritte Partition, oder noch besser, eine seperate Festplatte, ist gut fuer Backups.
Von groesserer Wichtigkeit erscheint mir in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass NTFS Partitionen wesentlich schneller in ihrer Datenuebertragunsrate sind wenn die Clustergroesse auf 4000 Bytes statt den standardmaessigen 500 Bytes beim formatieren in festgelegt wird.
Windows XP als solches plus MS Office XP Pro Vollinstallation plus Photoshop plus Illustrator plus tonnenweise "Kleinzeug" (PowerArchiver, Microangelo, Ultralingua Dictionaries, PowertTranslator, Mozilla Browser (excellent!), FreeAV, PowerDesk Pro, PSP OO-Defrag, usw, usw, nehemen nicht mehr als ca. 4GB ein.
Nach diesem Schema sollten 5-10MB + Games fuer C:\ mehr als ausreichen. Persoenliche Data Files, in der Regel Word .docs, PowerPoint und Excel Files sowie Bilder- und dergl. Sammlungen bestehen aus Dateinen die generell nicht groesser als 10MB oder so sind, sollte fuer eine Reduktion der Zeit die fuer das Defragmentieren benoetigt wird nicht notwendigerweise auf der selben Partition gelagert werden wie zB Image files von CDs und DVDs.
Die Menge dieser persoenlichen Files ist normalerweise weit, allermeistens sehr, sehr weit unter 10GB (ueblicherweise sogar unter 2GB).
Entsprechend der Festplattengroesse wuerde ich also wie folgt formatieren:
C: = 10 GB
D: = 10 GB
D: = Rest
E: = Seperate Festplatte
Bei 160 GBvielleicht noch eine vierte Partition von 40-60GB fuer irgendwelche wolden Experiemente die man heute noch nicht weiss dass man sie Uebermorgen gerne mal machen wuerde.
Bei dieser Festplattengroesse auch gleich noch einen CD/DCD Emulator wie "Paragon" anschaffen, dann kann man das ganze vielleicht auch sinvoll ausguellen..
(Bedenke: alle disks muessen auch einigermassen regelmaessig beschrieben werden da sonst der Magnetismus auf dem diese Dinger breuhen, abflacht. Fuer die meist3en User waeren daher 10-40GB Platten mehr als genug. Daher: mindestens einmal im Monat einen kompletten Checkdisk ueber alle Partitionen machen! Dauert lange, daher: uber Nacht!)
In diesem Zusammenhang auch empfehlenswert darueber nachzudenken ob man CD / DVD etc. Laufwerke nicht standaredmaessig mit Laufwerksbuchstaben Z und Y versieht, da ja dazwischen allerhand Veraenderungen eintreten koennen.
Gruesse an alle.
ok so mach ich's, aber eine frage hätte ich doch noch:
wenn ich die clustergröße vergrößere, wird dan der speicher der platte geringer oder welche nachteile bringt das vergrößern der custergröße mit sich?
