Hi,
ich hatte noch nie WinXP (z.Z Win98SE). Ich überlege mir jedoch WinXP oder 2000 zuzulegen. Deshalb habe ich heute einige Fragen zu diesem Thema.
1. Wenn ich mich per Telefon regestrieren lassen, woher weiß dann mein PC, daß ich regestriert bin?
2. Wenn ich das OS einfach neuinstalliere (weshalb auch immer), muß ich mich dann neu regestrieren?
3. WinXP soll ja für Desktops nur 5 Veränderungen (oder so) an der Hardware zulassen. Was ist, wenn ich mir nun ein völlig neuen PC kaufe. Muß ich mich dann noch mal neu regestrieren?
4. Muß man sich unbedingt regestrieren?
5. Ich habe auf meiner Festplatte 4 Partitionen mit teils sehr wichtigen Daten. Erkennt XP diese, oder muß ich die sichern und neu aufspielen?
6. Was gibt es noch wichtiges zu XP?
7. Verhält sich WinXP genauso, wie Win2000? Welches OS ist eher zu empfehlen?
Ich bin für Aufklärung bzgl dieses Themas sehr dankbar.
Grüße ... Looper ...
Archiv Windows XP 25.916 Themen, 128.567 Beiträge
Hi Looper,
ein Hinweis vorab: Eine Registrierung von Windows XP ist nie erforderlich, nur eine Aktivierung, d.h. die Angabe personenbezogener Daten ist unnötig!
zu 1.: Du bekommst am Telefon einen Aktivierungscode vorgelesen, den du gleich im Aktivierungsfenster eintippen kannst. Ich würde der telefonischen Aktivierung immer den Vorzug geben, da auf die Weise gewährleistet ist, dass keine unerwünschten Daten übertragen werden - alles, was du an Daten heraus gibst, ist die von Windows XP während der Installation erstellte Installationskennung.
zu 2.: Bei einer Neu-Installation musst du XP neu aktivieren, was aber problemlos möglich ist. Ich habe XP schon x-mal aktiviert, bevor ich dazu übergegangen bin, mir Images vom System anzulegen. Andere Möglichkeit: Du kannst die Datei wpa.dbl aus dem Windows32 Verzeichnis vorher sichern und nach der Installation zurückkopieren.
zu 3.: Bei einem neuen PC wirst du dir von M$ einen neuen ProductKey geben lassen müssen, was für dich selbstverständlich kostenlos ist. Danach lässt sich dein XP wieder aktivieren wie gehabt.
zu 4.: Registrieren nein - aktivieren ja, siehe ganz oben ;-)
zu 5.: XP kann auch mit FAT32-Partitionen umgehen, die Daten werden auf jeden Fall erkannt. Aus Sicherheitsgründen ist es aber trotzdem eine gute Idee, die Daten vorher zu sichern und XP auf eine ganz leere Festplatte zu installieren.
zu 6.: Hmmm... ich verweise einfach mal auf Frage 7, den Vergleich mit Win2000:
zu 7.: Windows 2000 hat zwei Nachteile: 1. ist es das ältere System und wird in absehbarer Zeit nicht mehr von M$ supportet werden, 2. gibt es Win2000 nur als Professional Edition, nicht als preiswerte Home Edition. Diese Wahl hast du nur bei XP. Für mich würde Win2000 daher nur in Frage kommen, wenn ich unbedingt ein System mit hochentwickelten Netzwerk Fähigkeiten brauchen würde, ansonsten reicht XP Home völlig aus. Die Unterschiede "unter der Motorhaube" sind allerdings nicht groß. Bei XP ist z.B. die Hardwareerkennung weiter entwickelt - einfach weil's das neuere System ist. Aber auch 2000 ist heute noch sehr gut.
Ich bin vor 1 3/4 Jahren von MacOS(!) auf XP Home umgestiegen und kann mich wirklich nicht beklagen. Bei mir läuft XP absolut rund und stabil, ich bin vollauf zufrieden.
CU
Olaf
zu 6.: Oft wird die zu bunte Optik als Argument gegen XP angeführt - das ist barer Unsinn. Es trifft auch nicht zu, dass du "stundenlang" an XP herumkonfigurieren musst, um das in den Griff zu bekommen. Einfach unter Systemeigenschaften > Erweitert > Systemleistung > Einstellungen die Einstellung "für optimale Darstellung" wählen - fertig! Dann sieht XP in etwa wieder so aus wie Windows 2000.
CU
Olaf
Hi,
danke.
Frage zu Punkt 2: Ist die wpa.dbl-Datei das Image? Ich habe noch nie ein Image herhestellt. Gibt es dazu (eine)Anleitung(en)?
Frage zu Punkt 5: D.h., wenn ich WinXP mit NTFS installiere, dann erkennt WinXP auch die Dateien im FAT32-System auf den anderen Partitionen?
Grüße ... Looper ...
Ja, du kannst NTFS- und FAT32-Partitionen "durcheinander" auf einer Platte zu liegen haben, XP erkennt alles.
Die wpa.dbl enthält den bei der Windows ProduktAktivierung erstellten Code, mit einem Image hat das nichts zu tun. Aber es ist natürlich eine sehr gute Idee, vom frisch installierten plus aktivierten System sofort ein Image zu ziehen, auf das man später bei evtl. Problemen jederzeit wieder zurückgreifen kann.
Die beliebtesten Programme zu diesem Zweck sind
- Norton Ghost
- PowerQuest DriveImage
- Acronis True Image
Das letztere benutze ich in der abgespeckten (und dafür kostenlosen) SE-Version, d.h. ich habe mir ein sog. "Notfall-Medium" (= bootfähige CD) damit erstellt, mit der ich (System-)Partitionen unter DOS sichern und später ebenfalls unter DOS wieder zurückspielen kann.
True Image SE war auf der März-CD der CHIP enthalten. Die hast du jetzt gerade verpasst, kommt aber öfter mal wieder.
CU
Olaf
Hi,
wie sieht es eigentlich mit der Sicherheit aus. Es ist ja allseits bekannt, daß WinXP sicherer ist als Win98SE. Bei der Sicherheit geht es mir aber nicht um die Daten, die in meinen PC rein gehen, sondern aus meinen PC raus. Woher weiß ich was z.B. Win an z.B. MS schickt? Ich möchte ja nicht, daß jeder meinen PC in und auswendig kennt.
Und wenn man sich mal die Viren und Würmer ansieht, dann sind diese ja besonders auf Win2000 und WinXP fixiert. Sozusagen ist es eigentlich sicherer mit Win98 im Internet unterwegs zu sein, da die Programmierer von Viren und Würmern eh nur WinXP und 2000 im Auge haben. Win9x/ME interessiert keinen. Oder sehe ich das falsch?
Grüße ... Looper ...
Naja, ganz verkehrt ist das nicht - der Blasterwurm ist ein schönes Beispiel für "malicious software", die ausschließlich auf NT-basierten Windows-Systemen (2000 / XP) ihr Unwesen getrieben hat. So gesehen ist Windows 98 / SE tatsächlich etwas sicherer. Aber man braucht sich auch unter Windows 2000 oder XP keinesfalls mit dem Status Quo abzufinden - man kann auch diese Systeme sicher machen. Eine sehr gute Webseite, auf der entsprechende Sicherheitsmaßnahmen gut erklärt werden, ist
http://ntsvcfg.de
Weiter unten auf der Seite kannst du ein Skript herunterladen, mit dem unnötige Dienste beendet werden können, die nur dann sinnvoll sind, wenn du selbst Dienste übers Netzwerk anbieten willst, die ansonsten aber nur ein unnötiges Sicherheitsrisiko darstellen.
CU
Olaf
