Archiv Windows XP 25.916 Themen, 128.567 Beiträge

Benchmarkleistung unter Win XP grottenschlecht - Warum?

S.L. / 3 Antworten / Baumansicht Nickles

Hi,


habe zu Weihnachten obiges Betriebssystem geschenkt bekommen und jetzt installiert. Nun zu meiner Frage: Warum sind die Benchmarkergebnisse unter Sandra für die CPU-Leistung so grottenschlecht gegenüber z. B. bei Win ME. Hier lag ich regelmäßig geringfügig unter den mitgelieferten Referenzwerten gleichwertiger Systeme. Jetzt jedoch erreiche ich bei gleichem System (1700 @ 2500, 512 mb ram) lediglich 1/3-tel der CPU-Leistung eines 2200+ AMD Systems. Zur Gegenkontrolle habe ich noch 3D2001 geprüft, hier habe ich lediglich 100 Punkte weniger erreicht, damit kann ich leben und es ist auf Grund des höheren Ressourcenverbrauchs von XP erklärbar. Wer kann weiterhelfen. 

Georg Melher S.L. „Benchmarkleistung unter Win XP grottenschlecht - Warum?“
Optionen

Es liegt nicht an Windows XP, sondern an der nicht abgeschlossenen Konfiguration bzw. Optimierung Deinerseits. :-) Standard reicht nie, da musst Du erst selbst Hand anlegen und das System optimal konfigurieren. Hier gibt es z.B. mehrere Tuning- und Optimierungsguides

S.L. Nachtrag zu: „Benchmarkleistung unter Win XP grottenschlecht - Warum?“
Optionen

Erst mal Danke für die Antwort, nur die Treiber sind alle ordnungsgemäß vom jeweiligen Hersteller des Gerätes eingespielt (d. h. keine Standarttreiber aus Win XP). Weitere Tuningmaßnahmen durch Eingriffe in die Registery erledige ich sonst nur, wenn dazu Bedarf besteht. Mal abgesehen von einigen gängigen Änderungen war dies i.d.R. bei den älteren Betriebssystemen und auch bei Win 2000 nicht besonders notwendig, da ich nicht unbedingt den allerschnellsten Rechner benötige. Somit wäre XP dann doch ein Schritt in die falsche Richtung, wenn jeder User noch Schlüsseleinträge änderen bzw. ergänzen müsste. Gibt es nicht doch noch eine andere Erklärung?
P.S.: Habe übrigens gerade nochmal nachgemessen, das System liegt derzeit beim Arithmetik- und Multimediabench auf dem Niveau eines Duron 600 (!!!), obwohl die Systemeinstellungen (Frequenz FSB und Speicher 166 mHZ) ordungsgemäß erkannt wurden. Habe gleichfalls mit einer Ersatzfestplatte auf die gleiche Art und Weise nochmal ME installiert, hier läuft die Geschichte ordentlich und erreicht knapp die Werte eines 2400+. Übrigens war bei den Messungen 2 verschiedene Versionen von Sandra angewandt, so dass eigentlich ein Fehler seitens des Programms ausgeschlossen sein müsste.

S.L. Nachtrag zu: „Benchmarkleistung unter Win XP grottenschlecht - Warum?“
Optionen

Hi ich noch mal,
Problem gelöst, SP 1 und einige Hotfix drauf und schon bewegt sich die Kiste im grünen Bereich. Ist zwar nicht ganz so schnell wie mit ME (ca. 10 % bei synth. Benchmark), aber damit kann ich leben.