Toshiba, das läßt auf ein Notebook schließen, und für Notebooks sieht die Treibersituation derzeit einigermaßen bescheiden aus. Gerade im Bereich Geschwindigkeitsoptimierung ist da vermutlich nicht viel drin - Hauptsache ist vermutlich, daß es überhaupt erstmal funktioniert. Außerdem gibt es derzeit viele Notebooks, die nicht mal die Vista-Mindestanforderungen schaffen, dennoch einen "Vista-Ready"-Aufkleber tragen. 384 MB RAM (nach Abzug des Videospeichers) sind aber nun mal alles andere als "Vista-Ready".
Generell wird sicher wohl sicher etwas mehr Leistung abverlangen, bei meinem Desktop-PC, auf dem ich sowohl XP wie auch Vista installiert habe (letzteres als Arbeits-Betriebssystem, XP nur noch für spezielle Fälle), kann ich keine nennenswerten Unterschiede feststellen.
Auf der Seite http://praxis.thgweb.de/2007/03/02/kraeftemessen_bei_thg_-_vista_gegen_xp/ sind z. B. auch einige Benchmarks zu finden. XP kommt im Allgemeinen von der Geschwindigkeit etwas besser weg, oftmals nur gering, manchmal auch extrem. Mit verbesserten Treibern wird sich die Situation sicher irgendwann noch etwas verbessern, generell werden aber die Betriebssysteme nun mal immer fetter und etwas träger, je neuer sie sind. Auf einem 486er mit 33 MHz lief halt noch Windows 95, heute brauchen wir fast (bezogen auf die MHz) den Faktor 1000, um noch modern zu erscheinen. Je mehr Leistung unter der Haube zur Verfügung steht, desto weniger muß man als Programmierer auf Geschwindigkeitsoptimierung achten. Aber generell "XP ist deutlich schneller als Vista" stimmt so nicht, im Einzelfall kann es jedoch gut sein. Die Treiberprogrammierer der Hersteller haben daran jedoch einen nicht unerheblichen Anteil, da kann man nicht Microsoft alles in die Schuhe schieben. Und eben die mangelhafte Ausstattung einiger Hersteller, gerade im Notebookbereich (siehe eben die ungenügenden 384 MB Speicher, die einem mancher Hersteller als Vista-geeignet unterjubeln möchte).
Gruß
Jürgen