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XP SP2-FW + TCP/IP-Filterung

klickman / 12 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo Forum,

zu den angeführten Punkten ersuche ich Euch um ein paar Antworten. Rein interessehalber interessiert mich Folgendes:

Es geht 1. um die XP-eigene FW seit SP2. In FW´s (Outpost z. B.) werden Anwendungen, die Internetzugang verlangen anhand von definierten Regeln freigegeben. Wenn ich also z. B. den IE, Outlook oder Firefox starte, dann fragt Outpost, ob ich Zugriff gewähre und bietet an, Regeln für "Browser", "Internet Explorer", bzw. Outlook zu erstellen. Wie verhält sich da die XP-eigene FW? Gewährt diese kompletten Zugriff, oder auch nur den für dieses Programm eingeschränkt benötigten?

2.: Welchen Sinn macht es bei der Option "TCP/IP-Filterung" z. B. bei einer LAN-Verbindung (ich benötige nur diese in der Netzwerkumgebung) die Filterung zu aktivieren und dabei alles zuzulassen? Ist es nicht der gleiche Effekt, als wenn die Filterung ausgeschaltet wäre?

3.: Sehe ich es richtig, dass es eigentlich nicht nötig wäre, Dienste (wie auf http://ntsvcfg.de beschrieben) zu beenden, wenn ich mittels TCP/IP-Filterung oder XP-eigener FW die betreffenden Ports schließe?

4.: Wenn jemand eine ausführliche und vor allem für weniger versierte Anwender verständliche ;-) Beschreibung für Filterung und XP-FW kennt, wöre ich dankbar für einen Link.

Zu guter Letzt möchte ich noch sagen, dass ich K E I N E Grundsatz- und Glaubensdiskussion über Sinn und Unsinn von Personal FW´s vom Zaun brechen möchte! ;-) Diesbezüglich gibts ja genug Infos im Netz.
Meine Fragen sind rein interessehalber.

Danke schon mal

Gruß, klickman
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schau mal:

klick

;-)

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Mit anderen einfachen kurzen Worten:

Eine Firewall wie die integrierte von XP schliesst diese Ports eben nicht, sondern es überwacht diese nur und unterscheidet, ob was reinkommen darf oder nicht.

Da es aber Ports gibt, auf denen NIE etwas reinkommen sollte oder wo es einfach grundsätzlich besser ist, diesen schon mal sicherheitshalber zu schliessen, sollte man dies mit besagtem Skript tun, es sei denn, der Rechner ist einem Netzwerk mit Domäne. Normalerweise sollte eine gute Hardwarefirewall oder externe Softwarefirewall, wie jene von IP-Cop reichen.

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GarfTermy Sovebämse „Mit anderen einfachen kurzen Worten: Eine Firewall wie die integrierte von XP...“
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@sove

"...Eine Firewall wie die integrierte von XP schliesst diese Ports eben nicht, sondern es überwacht diese nur und unterscheidet, ob was reinkommen darf oder nicht...."

sorry für das folgende, starke wort: sch****sinn.

wenn man die xp-firewall konfiguriert, schließt sie natürlich auch ports. besser ist es allerdings, wenn man keine offenen ports durch dahinter laufende dienste anbietet.

"...eine gute Hardwarefirewall ..."

jepp.

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@garftermy: Danke für den Link, war informativ!

@sovebämse: Klar, was geschlossen ist (durch erwähntes Skript), das ist eben zu. Ich bin eifriger Nutzer des selben. ;-)

Hat ev. noch jemand eine Antwort auf mein 1. Frage?

Danke!

Gruß, klickman
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GarfTermy klickman „@garftermy: Danke für den Link, war informativ! @sovebämse: Klar, was...“
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"...Wie verhält sich da die XP-eigene FW?Wie verhält sich da die XP-eigene FW?..."

...sie fragt nach.

;-)

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klickman GarfTermy „ ...Wie verhält sich da die XP-eigene FW?Wie verhält sich da die XP-eigene...“
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Ja, das ist mir klar. Doch FW´s bringen ja meist bestimmte Vorlagen für Programme mit, also z. B. "Internet Explorer", "Mozilla Firefox", "Microsoft Outlook", etc., aufgrund derer das jeweilige Programm Zugriff erhält (Outpost zum Besipiel arbeitet mit solchen Vorlagen). Handhabt das die XP-eigene FW ebenso, hat sie also auch solche "Vorlagen", oder wird einem Programm eben der komplette Zugriff aufs Netz gewährt, ohne Rücksicht darauf, ob es sich um einen Browser oder um ein Mailprogramm handelt?

Gruß, klickman
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GarfTermy klickman „Ja, das ist mir klar. Doch FW s bringen ja meist bestimmte Vorlagen für...“
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"...Doch FW´s bringen ja meist bestimmte Vorlagen für Programme mit..."

dann ist die betreffende fw schlicht mist - schadsoftware erstellt vorlage - firewall hält die klappe. klasse...

;-)

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klickman GarfTermy „ ...Doch FW s bringen ja meist bestimmte Vorlagen für Programme mit... dann ist...“
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OK, andersrum:
Dem Firefox z. B. erlaubt Outpost:
"Browser HTTP connection",
"Browser HTTPS connection",
"Browser SOCKS connection".
"Browser PROXY connection".

Und Outlook darf lt. Outpost:
"Send Mail by Microsoft Outlook",
"Microsoft Outlook NNTP connection",
"Receive Mail by Microsoft Outlook",
"Microsoft Outlook IMAP connection",
"Microsoft Outlook HTTP connection",
"Microsoft Outlook LDAP connection".

"Weiß" nun die XP-FW welches Programm online will und stellt sie ihm nur die dafür nötigen "connections" (wie eben Outpost z. B.) zur Verfügung, oder gewährt sie dem Programm kompletten Zugriff, im Sinne von "darf immer -, darf ungehindert -, darf über jede connection kommunizieren"?
Ich hoffe, ich hab mich nicht allzu missverständlich ausgedrückt...

Gruß, klickman
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GarfTermy klickman „OK, andersrum: Dem Firefox z. B. erlaubt Outpost: Browser HTTP connection ,...“
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wenn du protokolle explizit erlaubst, dann ist der fw egal welches proggi damit rausgeht.

eine dtfw ist auch aus diesen gründen alles andere als zuverlässig und sicher.

;-)

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klickman GarfTermy „wenn du protokolle explizit erlaubst, dann ist der fw egal welches proggi damit...“
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Nein, ich erlaube nichts explizit! Vielleicht kommts so besser rüber: Szenario: In der FW ist noch kein Programm freigegeben und ich starte z. B. Outlook. Daraufhin erscheint ein Fenster in dem ich die Option wähle, Outlook nach vordefinierten Regeln Zugriff aufs Netz zu gestatten (ich könnte auch blockieren oder vollen Zugriff zu gewähren). Aufgrund meiner Entscheidung Outlook ensprechend der Vorlage Zugriff zu erlauben, wird das eingestellt, was ich oben gepostet habe. Und jetzt interessiert mich, ob die XP-FW ebenso derartige Regeln erstellt, oder eben kompletten Zugriff erlaubt?

Gruß, klickman
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GarfTermy klickman „Nein, ich erlaube nichts explizit! Vielleicht kommts so besser rüber: Szenario:...“
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sorry klickman...

aber eine firewall im eigentlichen sinn kontrolliert nicht die applikation - kann sie auch nicht, da die firewall auf einem anderen gerät läuft - sondern den traffic.

es ist völlig unerheblich welche applikation ins netz geht - entscheidend ist, ob der benötigte port und das benötigte protokoll dafür zur verfügung steht, die quell- und ziel ip benutzt werden darf.

diesen unterschied mußt du schon als gegeben akzeptieren.

ich kann dich aber beruhigen - die xp-fw fragt auch bei anwendungen nach. eine nachfrage bedingt auch eine daraus resultierende regel.

;-)

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klickman GarfTermy „sorry klickman... aber eine firewall im eigentlichen sinn kontrolliert nicht die...“
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"ich kann dich aber beruhigen - die xp-fw fragt auch bei anwendungen nach. eine nachfrage bedingt auch eine daraus resultierende regel." -> Danke, das war, was ich wissen wollte! ;-)

Gruß, klickman
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