Auf welchem Wege der Bundestrojaner eingeschleust werden soll, ist mir auch noch nicht klar - per Spam-Email-Anhang wohl kaum. Gerade die angepeilte Zielgruppe (Terroristen) dürften wohl die letzten sein, die auf solchen Mumpitz reinfallen.
Firmen wie Pandasoft wird es per Gesetz verboten werden, Software zu entwickeln, die vor dem Bundestrojaner schützt - sie werden ein Hintertürchen offenlassen *müssen*, ob es ihnen passt oder nicht. Natürlich wird im Ausland, außerhalb des Geltungsbereichs unserer Gesetze, eine effektivere Sicherheitssoftware entwickelt werden, und die werden die Terroristen auch benutzen (wenn sie denn überhaupt so viel übers Internet kommunizieren, ich hab da so meine Zweifel).
Fazit: Der Bundestrojaner trifft eigentlich nur den harmlosen, friedliebenden, ehrlichen Bürger - alle anderen werden Mittel und Wege finden, sich ihm zu entziehen. Wer sowieso mit beiden Beinen in der Illegalität steht, wird auch nicht davor zurückschrecken, den Bundestrojaner mit verbotener Gegensoftware aus Russland oder China zu bekämpfen.
@Jörg63: Das wäre ja zu schön um wahr zu sein, dass nur Windows-User betroffen wären... dann wäre ich z.B. ganz fein raus :-) Aber auch die Windows-Fans brauchten sich nicht zu grämen: Einfach eine Linux-Partition installieren und nur noch damit ins Internet gehen. Downloads von der Linux-Partition einfach auf eine FAT32-Partition ziehen, dann kann man sie auch unter Windows benutzen...
CU
Olaf