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Kodi, leider inkonsequent...

work-stationer / 0 Antworten / Baumansicht Nickles

Grundlage: Ich habe einen Media-Center PC mit Kodi / Kodibuntu.Fernbedienung geht über ein Tablet. Das Ding ergänzt hervorragend den Rest meiner Anlage. Ich bin ein echter Kodi-Fan und habe es allen meinen Kumpels empfohlen, die auch alle begeistert waren... Bis vor ca. 2 Wochen.

Als DVB-T abgeschaltet wurde, war mir das auch erst egal. Aber wenn man mal so nebenbei Nachrichten sehen will und momentan noch auf einen DVB-T2-Receiver verzichtet, dann ist man echt aufgeschmissen. Jedenfalls mit dem Kodi-PC.

Kodi hat zwar die ARD-ZDF-und was weiß ich-Extensions, mit denen man Fernsehen kann, aber jede dieser Extensions ist ein eigenes Programm, mit eigenen Einstellungen und eigenen Extras. Im Sinne einer einheitlichen Bedienung wünscht man sich dann ein IPTV mit allen Sendern, nicht nur Programmpaketen aus Vietnam, Burma, Russland...

Also so etwas wie die "Radio"-Extension, nur für Fernsehen.

Bleibt als letzter Ausweg TV über den Browser. Und hier wird es kriminell.

Kodi hat KEINEN Browser! (Zumindest keinen, den man anno 2017 als solchen bezeichnen könnte.)

Ich würde ja nicht meckern oder das als Mangel hinstellen, wenn ich alleine schon im offiziellen Repo nicht andere Extensions sehen würde wie z.B. für...

- Mail

- Skype und andere Messenger.

- FTP

- Web-Server (!)

- Jede Menge Torrent-Client-Krempel

- spezielle Clients für Twitter, Facebook, das Kodi-Community-Forum...

Wer sich dann sowas wie das Super-Repo holt, weil da angeblich alles drin ist, was fehlt, wird sich wundern: Die meisten Sachen, die darin enthalten sind, sind in Deutschland eher überflüssig (IPTV aus allen Ecken der Welt, oder alternative Stadtteil-Sender aus Kopenhagen, also wirklich Sachen, die man unbedingt braucht. Ironie ist was Wundervolles!).

Und eine Kino.to-Extension (z.B.) dürfte spätestens, wenn die VDS etabliert ist, für unangenehmen Zusatz-Schaden sorgen. Dinge wie der "Chrome-Starter" oder "Browser-Starter" sind wohl nur für Kodi mit Windows-Unterbau geeignet. Bleibt der "Web Viewer", der aber höchstens textbasierte Seiten anzeigen kann. Flash, Java, HTML-Video... kann man mit dem Ding vergessen. Wie Youtube 1991 ausgesehen hätte, ist aber nicht so interessant, dass man dafür ein eigenes Programm braucht...

Fazit:

Ich habe jetzt aufgegeben, Kodi mit einem Live-TV-fähigen Browser ausstatten zu wollen. 2 Wochen Experimente sind mir genug. Leider hatte ich auch keine guten Ratschläge für meine privaten Kodi-Kumpels.

Aber dann habe ich meinen Nickles-Zugang wiederentdeckt. Und wenn jemand mir erklären kann, wie ich mit Kodi, das als Unterbau (L)Ubuntu besitzt, doch noch einen normalen Browser zum Laufen kriegen kann, dann sind das die Spezialisten von Nickles! Und wenn die es auch nicht schaffen, dann weiß ich wenigstens, dass ich Recht habe, wenn ich sage: "NEIN - Kodi & ein halbwegs normaler Browser - das geht nicht, das gibts nicht, und das wird es nie geben!"

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